Schlagwort-Archive: Fachkräfte

TTA – Examinierte Pflegekräfte aus Kolumbien

Vermittlung von Pflegekräften aus Kolumbien

München und Bogotá, 29.11.2017. Der Unterschied zwischen Gesundheits- und Krankenpflegern aus Deutschland und Kolumbien besteht in der Ausbildung. Wer in Kolumbien in der Krankenpflege arbeitet, hat einen akademisierten Berufsabschluss. Wer dies in Deutschland tut, hat eine dreijährige Berufsausbildung absolviert. Die zukünftigen Pflegekräfte lernen ihren Beruf in Deutschland an Pflegefachschulen. Die kolumbianischen Krankenpfleger studieren vier bis Fünf Jahre das Fach Pflegewissenschaften. Universitäten befinden sich in der Hauptstadt Bogotá, in Medellín oder Barranquilla, um nur einige zu nennen. In einem Land mit mehr als 49 Mio. Einwohnern findet man in Kolumbien eine Vielzahl an Gesundheits- und Krankenpflegern, die in Krankenhäusern, spezialisierten Pflegeeinrichtungen und in Einrichtungen der öffentlichen Gesundheitsvorsorge arbeiten.

Ein Grund, warum man sich für dieses Studienfach in Deutschland interessieren sollte: Es gibt viele Krankenpfleger. Und diese Krankenpfleger sind motiviert, in Deutschland zu arbeiten, weil sie ihre Lebens- und Arbeitsbedingungen deutlich verbessern können. Was neben der Motivation und der Menge jedoch das entscheidende Argument ist, ergibt sich aus dem unten stehenden Anerkennungsbescheid des KSV, des kommunalen Sozialverbandes in Sachsen:

Gleichwertigkeit Krankenpflege Kolumbien Deutschland

Vergleicht man die Situation mit anderen Drittstaaten, trifft man in Kolumbien auf ähnlich gute Chancen, den Berufstitel anerkennen zu lassen wie man das von Berufstiteln  aus der EU kennt. Ein Grund mehr, warum sich deutsche und Schweizer Pflegeeinrichtungen und Krankenhäuser für das Medizinische Personal aus Kolumbien interessieren sollten:

  • 4-5-jähriges Studium der Krankenpflege
  • Spezialisierung in der Intensivpflege, der Dialyse, OP etc
  • anerkannte Berufstitel in Deutschland und der Schweiz

Unter bestimmten Bedingungen lässt das Aufenthaltsgesetz qualifizierte Zuwanderung nach Deutschland zu. Hierzu müssen bestimmte Voraussetzungen beachtet werden. Spezialisierte Dienstleiser befinden sich am Markt, die den Prozess der Anerkennung einleiten und den Transfer nach Deutschland abwickeln. Der Dienstleister TTA Personal GmbH organisiert Personalvermittlungen aus Kolumbien. In überschaubaren Vermittlungszeiträumen gelingt es, das Medizinische Personal nach Deutschland zu vermitteln. Anfragen für die allgemeine Pflege, aber auch für hoch spezialisierte Pflegeeinrichtungen werden nicht nur bedient, sondern führen aufgrund der sehr guten Ausbildungsstandards zu einem hohen Matching in den Einrichtungen der Krankenpflege. Mit dem Pflegepersonal aus Kolumbien steht dem deutschen Pflegemarkt ein hohes Potenzial an hoch qualifizierten Fachkräften zur Verfügung.

TTA – Südamerika gegen Fachkräftemangel

Pflegekräfte SüdamerikaMünchen, 09.11.2017. Der deutschen Wirtschaft geht es gut. Mit einer Beschäftigungsquote von 77% der aktiven Bevölkerung und einer Arbeitslosenquote von 5,4% sind laut Arbeitsagentur im Oktober 2017 nur noch 2.389.000 Menschen auf der Suche nach einer Beschäftigung; das sind 151.000 weniger als im Vorjahr.  Was für den Chef der Arbeitsagentur, Detlef Scheele, wie ein Segen klingt, ist für Unternehmen in Deutschland zu einem Problem geworden. In Regionen wie Baden Württemberg, Bayern oder Hessen, in denen die Erwerbslosenquote bei 2,3% und noch darunter liegt, spricht man von Vollbeschäftigung. Laut Ifo-Index befindet sich das Geschäftsklima auf einem Allzeithoch. Deutsche Unternehmen gehen von einer gleichbleibend guten Konjunktur mit einem Wirtschaftswachstum von 2,0% aus. Aus der Sicht der Arbeitsagentur ist das ein Grund zur Freude. Aus Sicht so mancher Firmenchefs ein Grund zur Besorgnis. Denn immer seltner gelingt es, offene Stellen zu besetzen. Und das bedeutet Umsatzeinbußen. Aufträge können nicht angenommen oder müssen verschoben werden, weil das Personal fehlt. Firmen verschieben Investitionen, weil sie nicht einschätzen können, ob Ihnen Mitarbeiter zur Verfügung stehen. Das gilt nicht nur für  IT-Firmen. Auch Verantwortliche im Gesundheitssektor klagen seit Jahren über einen Personalmangel. Der Markt ist leergefegt. Im Bereich der Intensivmedizin, der ambulanten Pflege und der neurologischen Rehabilitation müssen Patienten auf Wartelisten verwiesen werden. Die Anschaffung von neuen Beatmungsgeräten wird verschoben, weil es schlicht an Personal fehlt. Neben dem wirtschaftlichen ist es vor allem ein ethisches Problem. Patienten, die dringend Unterstützung benötigen, können nicht behandelt oder versorgt werden. Mehr als zwei Drittel aller Unternehmen klagen über Probleme bei der Personalsuche; in der Pflegebranche sind es nahezu 80%. Für Pflegeunternehmen im ländlichen potenziert sich das Problem. Denn neben der generellen Schwierigkeit, Menschen für den Beruf der Pflege zu begeistern, ist der Standort ein zusätzliches Problem: nicht jede Pflegekraft ist angesichts der guten Arbeitsmarktlage bereit, für eine Anstellung nach Oberbayern oder auf die Schwäbische Alb zu ziehen. Je ländlicher die Klinik, umso schwieriger gestaltet sich die Mitarbeitersuche. Nicht unbedingt das Gehalt ist das Problem, sondern der Standort.

Verschiedene Strategien können helfen, den Fachkräftemangel zu lindern. Krankenhäuser und Pflegeeinrichtungen präsentieren sich in Schulen und Universitäten. Zusätzlich unterhalten sie Berufsfachschulen und setzen auf eine stärkere interne Ausbildung. Wenn die Fachkräfte nicht von außen kommen, löst man das Problem von innen. Eine andere Strategie ist die Anwerbung von neuem Personal durch das eigene Personal (Mitarbeiter werben Mitarbeiter). Eine nicht immer einfache Strategie, da sich Mitarbeiter für eine Fehlbesetzung verantwortlich fühlen und bevorzugen, keine Mitarbeiter anzuwerben. Das hängt auch von der Fehlertoleranz des Managements ab. Manche fordern mehr Engagement vom Staat, um Arbeitsplätze attraktiver zu gestalten, Fort- und Weiterbildungen finanzieren oder eben die Standards bei der Pflege abzusenken. Hinter vorgehaltener Hand versichern vor allem Leiter von Pflegeeinrichtungen und ambulanten Pflegediensten, dass man nicht unbedingt eine dreijährige Ausbildung für den Beruf der Pflege benötige. Da jedoch die Pflegeverbände sich nicht zu diesem Schritt entschließen können und es auch von staatlicher Seite keine Initiativen zur Absenkung der Standards gibt, wird das Fachkräfteproblem fortbestehen und sich kontinuierlich vergrößern.

Pflegekräfte aus Südamerika

Wenn man den Fachkräftemangel in der Pflege nicht intern lösen möchte, bleibt als einzige Strategie eine zielgerichtete Zuwanderungspolitik übrig. Bildungsinvestitionen der öffentlichen Hand müssen dafür sorgen, dass zusätzliche Fachkräfte ins Land kommen oder ausgebildet werden; das Prozedere bei der Anerkennung von außereuropäischen Berufstiteln muss erleichtert werden. Seit Bologna ist es zwar für die Anerkennung europäischer Berufstitel einfacher geworden, nur kommen europäische Fachkräfte immer seltener nach Deutschland. Das Berufsbild in der Pflege ist aus spanischer, italienischer oder portugiesischer Perspektive nicht attraktiv genug. Aufgaben in Pflegeheimen und ambulanten Diensten werden in diesen Ländern durch Pflegehilfskräfte erledigt. Einfacher wird es in den kommenden Jahren für die ambulanten Dienste, Rehabilitationskliniken und andere Pflegeeinrichtungen nicht.

Kreativität ist nun gefragt: ein aussichtsreicher Weg zeichnet sich in Richtung Südamerika ab. Dort existieren sehr gute Ausbildungsstandards. Kolumbien, Venezuela oder Mexiko haben akademisierte Berufsgänge in den Pflegewissenschaften. Anders als in Deutschland studiert man dort vier bis fünf Jahre für die Gesundheits- und Krankenpflege. Ein Umstand, den man in den Anerkennungsstellen der Länder zu schätzen weiß. Mit den Berufsabschlüssen aus Südamerika liegt man im internationalen Vergleich ganz vorne. Anerkennungsstellen in Hamburg, Sachsen-Anhalt, Sachsen oder Berlin – um nur einige zu nennen – attestieren den Pflegekräften einen sehr hohen Ausbildungsstandard und erkennen diese Berufstitel an. Die Pflegekräfte aus Südamerika ihrerseits schätzen Deutschland. Neben einem positiven kulturellem Bild steht Deutschland für wirtschaftlichen Erfolg und Wohlstand. Der Arbeitslohn ist um drei bis vier Mal höher als in Südamerika und somit ist der Umzug eine deutliche Verbesserung ihrer Arbeits- und Lebenssituation. Deutschland boomt. Der Personaldienstleister TTA Personal GmbH reist Mitte November nach Bogotá/Kolumbien, wo er 100 Pflegekräfte persönlich interviewen wird, die sich für eine Beschäftigung in Deutschland interessieren.

TTA – 6 OP-Fachkräfte für Basel

Die vorliegende Stellenausschreibung richtet sich an spanische Pflegekräfte mit dem Berufstitel „diplomado en enfermería“ oder „grado en enfermería“ und dem postgradualen Masterstudiengang für den Operationsdienst und mindestens 6 Monate Arbeits- bzw. praktische Erfahrungen in diesem Bereich oder an deutsche Gesundheits- und Krankenpfleger/innen mit der Zusatzqualifikation OP-Fachkrankenpfleger bzw. Operationstechnischer Assistent OTA. Der spanische Masterabschluss deckt das Anforderungsprofil von Operationstechnischen Assistenten/Assistentinnen OTA bzw. von OP-Fachkrankenpflegern und OP-Fachkrankenschwestern ab. Die ausgeschriebene Stelle bezieht sich auf den Dienst im Operationssaal in einem öffentlichen Krankenhaus in Basel/Schweiz. Der Arbeitsbeginn ist am 01.01.2016 in Basel. Es geht zunächst um ein Angestelltenverhältnis für 6 Fachangestellte Gesundheit FaGe mit einer Vergütung von 4.904,15 CHF/Monat, Lohnklasse 19, Stufe 2.

Der medizinische Fortschritt in der hochtechnologisierten Apparatemedizin und die zunehmende Komplexität im OP erhöhen die Anforderungen an das medizinische Personal im Operationssaal. Neben dieser technologischen Entwicklung und den robotisierten Operationsverfahren hat sich der Dienst im OP zu einer multidisziplinären Herausforderung entwickelt, der durch eine ausreichende Einarbeitungzeit Rechnung getragen werden soll. Nach der sechsmonatigen Einarbeitungszeit, die neben der Fortbildungen im OP auch eine weiterführende sprachliche Förderung beinhaltet, erhalten die OP-Fachkrankenpfleger einen Änderungsvertrag und werden nach Erhalt der Anerkennung der Berufstitel in der Schweiz als OP-Pflegefachpersonal eingesetzt und vergütet. Die Vergütung entspricht 5.692,15 CHF/Monat, Lohnklasse 16, Stufe 2 und verhält sich äquivalent zum Schweizer Abschluss Bachelor of Science in Pflege.

Das spanische OP-Pflegefachpersonal verfügt über die Sprachkompetenz B2 des Europäischen Referenzrahmens und die Voraussetzung für die Anerkennung der Berufstitel in der Schweiz. Für Pflegekräfte, die noch über keine Deutschkenntnisse verfügen, wird ab Juni 2015 ein berufsvorbereitender Sprachkurs in Madrid/Spanien durchgeführt. Der Sprachkurs hat eine Dauer von 6 Monaten, umfasst 600 Unterrichtseinheiten und schließt mit der Sprachkompetenz telc B2 Pflege ab. An 6 Unterrichtseinheiten pro Tag werden die OP-Pflegekräfte sprachlich auf den Schweizer Pflegealltag und den Dienst im Operationsaal vorbereitet.

Weiterführende Informationen zur Anerkennung und der Äquivalenz der verschiedenen Berufstitel im Bereich OP erhalten Sie hier…

TTA – Relocation Service

Relocation ServiceNeben der Vermittlung von medizinischem Personal aus dem Ausland stellt sich gleichbedeutend die Frage, wie man dieses Personal in Deutschland integriert. Können diese vermittelten Fachkräfte doch nicht auf die gleichen Netzwerke wie vergleichbare deutsche Fachkräfte zurückgreifen. Einfachste Aufgaben wie das Anmelden beim Bürgeramt, die Beantragung einer Lohnsteuerkarte oder die Anmeldung bei einer örtlichen Krankenkasse sind für nicht-deutsche Arbeitnehmer eine ernstzunehmende Hürde. Jeder, der schon einmal im Ausland war, nur über unzureichende oder selbst über fortgeschrittene Sprachkenntnisse verfügt, jedoch Fachtermini und Umgangssprache nicht interpretieren kann, weiß, wovon die Rede ist. Vergleichsweise kleine Herausforderungen können zu unüberbrückbaren Hindernissen werden.

Internationale Personalvermittlungen wie die TTA Personal GmbH haben daher ein Netzwerk zu lokalen Agenturen aufgebaut, die sich dieser Problematik annehmen und dadurch das Angebot einer internationalen Personalvermittlung ergänzen können. Schon von Beginn an wird die Zufriedenheit des Arbeitnehmers sichergestellt. Denn nur zufriedene Mitarbeiter bleiben. Dieser Aspekt ist besonders bei internationalen Vermittlungen relevant, da es sich hierbei um Personen handelt, die in so genannten Mangelberufen arbeiten oder sehr spezielle Anforderungsprofile mitbringen, bzw. in Märkte stoßen, in denen es deutschen Unternehmen zunehmend schwerer fällt, geeignetes Personal zu finden. Damit sich dieser Mehraufwand lohnt, müssen zusätzliche Anstrengungen unternommen werden. Internationale Personalvermittlungen sind daher aufwändiger, da sie mehrere Prozesse integrieren müssen: Vorauswahl geeigneter Mitarbeiter, die Organisation von Sprachkursen, die Auswahl der Bewerber und der Transfer nach Deutschland oder in die Schweiz bis hin zur Organisation des Alltages im Zielland. Die Perspektive des Bewerbers rückt stärker in den Mittelpunk als bei deutschen Bewerbern. Die Berücksichtigung dieser Belange hat eine erhebliche Auswirkung auf die Erfolgsaussichten einer internationalen Personalvermittlung. In Zeiten einer schwerer werdenden Fachkräftegewinnung bewirbt sich das Unternehmen auch beim Bewerber, dessen Wohlbefinden eine neue Qualität bei der Einstellung erhält. Seine Bedürfnisse müssen ernst genommen werden.

„Die Entscheidung, aus beruflichen Gründen in ein anderes Land zu gehen, bedeutet für einen ausländischen Arbeitnehmer bereits eine große Veränderung. Der damit verbundene Wohnsitzwechsel aus dem Heimatland nach Deutschland bringt darüber hinaus weitere umfangreiche Planungs- und Organisationsaufgaben mit sich“, so Frau Haase, Geschäftsführerin  des Relocation Service Escaminal. Laut ihrer Einschätzung stellen sich für den zukünftigen Arbeitnehmer und seine Familie viele Fragen bei der Ankunft in Deutschland. Neben der Orientierung am Zielort stellt sich die Frage, wie man in seinem neuen Umfeld besser zurecht kommt, wie können wertvolle Kontakte oder Netzwerke aufgebaut werden in einer noch schwierigen Sprache? Gibt es Unternehmen, die internationalen Umzüge durchführen? Ein professioneller Dienstleister kann diese und noch mehr Fragen beantworten und hierzu Lösungsmöglichkeiten anbieten, die den Einstieg nicht nur in das Berufsleben, sondern auch in den deutschen Alltag erleichtern.

Wenn die Einstellung erst geschafft ist und die ersten Hürden überwunden sind, werden aus internationalen Personalvermittlungen Erfolgsgeschichten. Denn eine Heterogenität im Unternehmen ist mitnichten ein Wettbewerbsnachteil. Im Gegenteil, die von der Unternehmensberatung McKinsey in Auftrag gegeben Studie zum Thema Diversity zeigt, dass sich die Rentabilität in Unternehmen steigert, wenn sie vielfältiger und internationaler aufgestellt sind. Zumal kann die qualifizierte Zuwanderung aus dem Ausland bis zu 15% der Fachkräftelücke schließen: Seit 2008 gibt es in Deutschland einen negativen Migrationssaldo. Würde es ab 2015 gelingen, die langfristig historische Zuwanderung von 200.000 Personen pro Jahr zu 50% oder sogar 100% zu realisieren, entspräche dies 2025 einem Fachkräftepotenzial von 0,4 bis 0,8 Mio.

Darüber hinaus zeigen Ergebnisse aus dem Produktionssektor, dass sich die Produktivität um bis zu 15% steigern lässt, wenn man auf internationale Teams zurückgreifen kann. Durch die breitere Aufstellung und die Erweiterung durch andere Sichtweisen werden andere Lösungsansätze erarbeitet. Je internationaler ein Team, so die Studie, umso lösungsorientierter und damit erfolgreicher sind die Ergebnisse.

TTA – Personalsuche in Spanien

Personalsuche in SpanienIm Jahr 2014 hat die deutsch-spanische Personalvermittlung TTA Personal GmbH mehr als hundert Fachkräfte an deutsche und Schweizer Unternehmen, Krankenhäuser, Spitäler und Produktionsstätten vermittelt. Durch diese Vermittlungsleistung und durch den allgemeinen Trend, ins europäische Ausland auszuwandern, wächst die Anzahl an spanischen Fachkräften im deutschsprachigen Raum. Seit 2012 sind mehr als 40.000 Fachkräfte nach Deutschland ausgewandert. Auf diesen Trend setzt der Personaldienstleisters TTA, der Firmensitze in Granada/Spanien, in Berlin und in München unterhält. Die breite Aufstellung ist die notwendige Voraussetzung für eine internationale Personalvermittlung, die sich im Geschäftserfolg des Jahres 2014 niederschlägt. Zu einer effektiven Personalvermittlung gehört die Kenntnis beider Märkte. Länderspezifische Kompetenzen, berufsbezogene Besonderheiten und die Unterschiede in den Unternehmenskulturen zählen zu den Faktoren, die der deutsch-spanischen Personalvermittler bei der Personalsuche in Spanien mit einbezieht. Von diesen Faktoren hängt der Erfolg und die Zufriedenheit aller Beteiligten ab, ohne die eine langfristige Einbindung in ein Unternehmen nicht möglich ist. Aufgrund unterschiedlicher Bildungssysteme müssen kreative Wege der Personalsuche gegangen werden, um ein Matching zu erzielen. Neben der Vermittlung in den deutschsprachigen Raum blickt das Unternehmen auf die Vermittlung nach Spanien und in den spanischsprachigen Raum zurück. In einer globalisierten Arbeitswelt befinden sich die Arbeits- und Absatzmärkte der Zukunft nicht nur am heimischen Markt, sondern europa- und weltweit. Die Ausdifferenzierung der Arbeitswelt hat zu einer erhöhten Mobilität geführt. Diese Mobilität ist Teil moderner Unternehmensstrategien, die nicht an den nationalen Grenzen halt machen können. Ein Unternehmen der Zukunft sucht sich strategische Partnerschaften mit internationalen Personaldienstleistern, die Vakanzen mit qualifiziertem, internationalem Personal besetzen können, um die Produktion und den unternehmerischen Mehrwert auch in Zukunft sicherzustellen.

Langjährige Erfahrung und spezifisches Know how haben es dem Team von TTA möglich gemacht, ein umfangreiches Netzwerk aufzubauen, um den deutschen und Schweizer Unternehmen die Vermittlung von hochspezialisierten Fachkräften zu gewährleisten. Die Basis für eine internationale Personalvermittlung ist ein Netzwerk aus Kontakten nach Spanien, Deutschland und in die Schweiz. Ein Teil der Fachkräfte wohnt bereits in Deutschland oder der Schweiz, während sich ein weiterer Teil von Fachkräften (Ingenieure, Pflegekräfte, Ärzte, IT Fachkräfte, LKW-und Busfahrer etc.) in Spanien befindet und sich auf eine Stelle in einem deutschsprachigen Unternehmen vorbereitet.

Deutschkenntnisse, Berufsausbildung und Hochschulabschluss

Nach Aussage der Studie des IAB (Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung) verfügt mehr als die Hälfte der in den letzten Jahren in Deutschland wohnenden Neuzuwanderer über eine Berufsausbildung und/oder über einen Hochschulabschluss, besonders in den medizinischen und technischen Berufsfeldern.

Berufsvorbereitende Sprachkurse, die Fachspezifika mit einbeziehen, sorgen für eine hohe Passgenauigkeit, so dass das vermittelte Personal rasch in die Produktions- und Dienstleistungsprozesse eingebunden werden kann. Die von TTA Personal rekrutierten Fachkräfte sprechen die deutsche Sprache auf einem hohem fachlichen Niveau. Wenn es der Gesetzgeber vorsieht, verfügen die medizinischen Fachkräfte (Fachkrankenpfleger, Krankenpfleger und Ärzte) über das Sprachzertifikat Deutsch B2 des Europäischen Referenzrahmens.

Deutsch-Intensivsprachkurse werden von TTA Personal direkt in Spanien organisiert. Vor Beginn der Sprachkurse ist dem Personaldienstleister die Motivation der Kandidaten wichtig, da sie der Garant für eine langfristige Einbindung in den deutschsprachigen Arbeitsmarkt darstellt. Auf der anderen Seite erhalten die spanischen Fachkräfte einen unbefristeten Arbeitsvertrag. Der Abgleich der Berufsbilder, Formalitäten und die Anerkennung der Berufstitel werden vom Personaldienstleister TTA organisiert, so dass am Ende einer Vermittlung die spanischen Kollegen in rechtlicher Hinsicht ihren deutschen und Schweizer Kollegen gleichgestellt sind.

TTA rekrutiert hochqualifizierte Fachkräfte aus Spanien

Seit dem Jahr 2010 ist TTA auf den deutschen, Schweizer und spanischen Märkten präsent. Der Personaldienstleister vermittelt Ärzte, Pflegekräfte, Ingenieure, Bus- oder LKW-Fahrer und Informatiker aus Spanien an deutschsprachige Unternehmen. Sowohl in Deutschland als auch in der Schweiz herrscht in bestimmten Berufsfeldern ein über die Jahre gewachsener Bedarf an Fachkräften, insbesondere im Produktionswesen, im Gesundheits- und Transportwesen. Gerade für ländliche Unternehmen wird es zunehmend problematischer, qualifiziertes heimisches Personal zu rekrutieren. Andererseits stellen Länder wie die Schweiz und Deutschland für die in Spanien ausgebildeten Fachkräfte ein attraktives Ziel dar: In den wirtschaftlich starken Ländern mit zuletzt steigenden Beschäftigtenzahlen besteht für die oben genannten Berufsgruppen die Möglichkeit, den erlernten Beruf ausüben zu können.

Krankenpfleger, Ingenieure und Busfahrer aus Spanien: sofort einsetzbar

Im Bereich des Gesundheitswesens ist das qualifizierte Personal aus Spanien sowohl in Deutschland als auch in der Schweiz beliebt. Spanische Krankenpfleger haben im Gegensatz zu ihren deutschen Kollegen ein vierjähriges Studium der Gesundheits- und Pflegewissenschaften absolviert und verfügen über ein ausgezeichnetes Fachwissen, das sie mit mehr als 18 Monaten Praktika auch in die Praxis umsetzen können. Die spanischen Ingenieure aus den Branchen der Elektrotechnik, Energiewirtschaft, des Bauingenieurwesen, der Logistik und den Umweltingenieurwissenschaften verfügen über ein nahezu identisches Fachwissen zu ihren deutschen Kollegen und decken daher den Bedarf der deutschsprachigen Unternehmen ab. Das spanische Studium der Ingenieurwissenschaften dauert bis zu fünf Jahren. Der „grado en ingeniería“ ist den deutschen Abschlüssen gleichwertig. Darüber hinaus verfügt das spanische Personal über postgraduale Masterstudiengänge, so dass man auf bestimmte Anforderungsprofile sehr ausdifferenzierte Antworten geben kann. Kennzeichnend für diese  Ingenieure ist die hohe Flexibilität. Neben guten Kenntnissen der englischen und deutschen Sprache besitzen sie die Fähigkeit, sich den Anforderungen des deutschsprachigen Arbeitsmarktes schnellstmöglich anzupassen. Neben dem professionellen Know-How ist die Motivation der entscheidende Faktor, um eine langfristige Einbindung zu garantieren.

Auch die Zukunft spanischer Busfahrer befindet sich im Zentrum Europas. In diesem Berufsfeld klagt die Branche in Deutschland über zunehmende Schwierigkeiten, geeignetes Personal zu finden. Die Anzahl der deutschen und Schweizer Busunternehmen wird größer, die sich im europäischen Ausland umschauen. Da der Ausbildungsstand in Spanien gleich und die dienstleistungsorientierte Mentalität der Spanier bekannt ist, kann man mit diesen Fahrern die steigende Personalnot kompensieren. Die spanischen Busfahrer verfügen dank der im Jahre 2006 eingeführten Richtlinie 2006/126/EG über die gleichen gesetzlichen Bestimmungen wie ihre Kollegen aus Deutschland und der Schweiz. Sie verfügen sowohl über eine Fahrerlaubnis der Klasse D für Busse mit mehr als 8 Plätzen und einem bis zu 750 Kg schweren Anhänger als auch über eine Fahrerlaubnis der Klasse DE für Anhänger über 750 Kg. Bei ihrer Ankunft in Deutschland und der Schweiz sind die spanischen Fahrer sofort einsetzbar. Die Personalsuche in Spanien lohnt sich, wenn man die Dienstleistung eines professionellen Anbieters in Anspruch nimmt. Durch die Erfahrung  des Personaldienstleisters TTA haben sich die Vermittlungskonzepte als alltagstauglich erwiesen. Die deutschen Auftraggeber können von einer hohen unternehmerischen Sicherheit ausgehen, die eine unverzichtbare Bedingung für die Personalsuche in Spanien ist.

TTA – Der Personaldienstleister für Pflegekräfte aus Spanien auf der Messe Berlin 2015

Die Messe Gesundheit als Beruf Berlin ist eine Karriere- und Bildungsmesse der Gesundheitswirtschaft in Berlin und Brandenburg mit dem Ziel, auf Berufe rund um das Thema Gesundheit und Pflege aufmerksam zu machen.
Diverse Unternehmen präsentieren auf sich auf der Messe in Berlin und bieten aktuelle Informationen zu allen Berufen der Gesundheitswirtschaft, konkrete Jobangebote sowie aktuelle Aus- und Weiterbildungsangebote. Darüber hinaus können sich die Besucher und Besucherinnen rund um die Finanzierung oder Fördermaßnahmen informieren. Ein breites messebegleitendes Programm informiert in Vorträgen über spezifische Themen der Personalgewinnung, der Personalwirtschaft und über Neuerungen in den Ausbildungsberufen. Die zunehmende Akademisierung der Gesundheitsberufe und Methoden der Pflege werden thematisiert. Die Messe bietet darüber hinaus Antworten auf Fragen zur Karriereplanung, zu Berufsbildern und zu Branchentrends wie dem Thema Fachkräftegewinnung.

Der Personaldienstleister TTA Personal GmbH hatte sich bereits im Jahr 2014 mit einem Messestand und einem Vortrag über die Vermittlung von spanischen Pflegekräften nach Deutschland präsentiert. Auf Gesprächen am Messestand mit Vertretern der Gesundheitswirtschaft, mit Pflegedienstleistungen und mit den Pflegekräften selbst wurde der Personalbedarf in deutschen Krankenhäusern, teilstationären Pflegediensten und Senioreneinrichtungen deutlich.  Auch im Anschluss und während des Vortrages zeigten Redebeiträge ein starkes Interesse an Pflegekräften aus dem Ausland, denn es fällt den Personalabteilungen trotz gestiegenem Budget für das Personalmarketing immer schwerer, an geeignetes Personal zu gelangen. Die Ressource ist knapp und das Budget vieler Einrichtungen begrenzt. Auch wenn die Gewinnaussichten in der Gesundheitswirtschaft positiv sind, scheuen viele Krankenhäuser Investitionen in Neubauten und Klinikerweiterungen, da nicht sichergestellt werden kann, ob mittelfristig genügend Personal zur Verfügung steht. Eine mittelfristige Lösung bietet das Vermittlungskonzept einiger Personaldienstleister zur Integration ausländischer Pflegekräfte an, das den Personalbedarf mit einem Vorlauf von 6 Monaten absichern helfen kann.

TTA – Rekrutierung ausländischer Fachkräfte – Studie von LinkedIn und Bitkom Research

Einer neuen Studie von Linkedin und Bitkom Research zufolge rekrutieren deutsche Unternehmen zunehmend Personal im Ausland. Während sich die Anwerbung ausländischer Fachkräfte in den 50er und 60er Jahren des 20. Jahrhunderts auf gering Qualifizierte beschränkte, geht der Trend zu gut ausgebildeten Fachkräften bis hin zu High Potentials. Aufgrund der Arbeitsmarktkrise in den südeuropäischen Ländern rücken Spanien und Portugal in den Fokus der Aufmerksamkeit.

Der Studie nach fällt es deutschen Unternehmen zunehmend schwer, auf dem heimischen Arbeitsmarkt an gut ausgebildetes Personal zu gelangen. Stellenausschreibungen bleiben unbeantwortet, bzw. neue Stellen werden nicht mehr ausgeschrieben, so wie es in der Gesundheitswirtschaft zu beobachten ist.

Mittlerweile seien bei 17% aller deutschen Unternehmen Fach- und Führungskräfte aus dem Ausland beschäftigt. Im Jahr 2013 waren es noch 13%. Die Zahl der ausländisch Beschäftigten steige bei Unternehmen mit mehr als 500 Mitarbeiter stark an. Hier kommen 51% aller  Mitarbeiter aus dem Ausland. Im Bereich der Pflege sind es in einigen Einrichtungen schon fast 2/3 aller Beschäftigten. Dadurch verändern sich die Bedingungen der Personalbeschaffung: es differenzieren sich Unternehmen heraus, die sich auf die Rekrutierung ausländischer Fachkräfte spezialisiert haben. Sie verfügen über Kontakte und Interventionsmöglichkeiten, um an qualifiziertes Personal zu gelangen. Laut der Studie von LinkedIn und Bitkom Research wird sich dieser Trend noch fortsetzen. Jedes neunte Unternehmen plane aktuell, seine Bemühungen ins Ausland auszuweiten. Das sind 11%, bei Großunternehmen seien es sogar 64%. Wenn Personaler früher noch allein die Rekrutierung von Personal vornahmen, holen sie sich zunehmend Rat von außerhalb. 12% aller deutschen Unternehmen beauftragen Headhunter oder Personaldienstleister, in der Pflege sind es bereits 21%. Tendenz steigend.