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TTA – Fachkräftemangel Pflege in der Schweiz

Pflegekräfte SchweizMittlerweile ist der Fachkräftemangel in der Pflege auch in der Schweiz angekommen. So fällt es Schweizer Spitälern und Pflegeeinrichtungen immer schwerer, gut ausgebildetes Personal zu rekrutieren. Während der Bedarf im Ausbildungsberuf Fachfrau/Fachmann Gesundheit (FaGe) noch durch ausreichende Auszubildende gedeckt werden kann, sieht es in dem akademisierten  Berufsfeld der/des diplomierten Pflegefachfrau, -mannes hingegen schon anders aus. Um diesen Beruf ausüben zu können, muss nach der Berufsausbildung noch ein Studium angeschlossen werden, so dass sich immer weniger Menschen für diesen Weg entscheiden. Für viele ist das Gehalt einer FaGe ausreichend attraktiv und der Weg ins Studium beschwerlich.

Schätzungen gehen von einem jährlichen Fehlbedarf von mehr als 1.800-2.000 diplomierten Pflegefachkräften aus, die aus der Schweiz heraus nicht mehr rekrutiert werden können. Aufgrund der Arbeitsmarktsituation in Spanien und dem akademisierten Berufstitel spanischer Pflegekräfte, kann der Bedarf durch spanischen Pflegefachfrauen und Pflegefachmänner gedeckt werden, deren Berufstitel in der Schweiz anerkannt werden, wenn die Sprachkompetenzstufe B2 (telc und Goethe) nachgewiesen werden kann.

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TTA – Gewinnung von Pflegekräften

TTA Personal MedizinSpanische Pflegekräfte und Ärzte sehen derzeit keine Zukunft auf dem heimischen Arbeitsmarkt. Das Gesundheitssystem leidet an Sparmaßnahmen, die zu Entlassungen des Pflegepersonals und einem Einstellungsstopp von Ärzten und Krankenpflegern geführt haben. Ausgangspunkt ist die Finanzmarktkrise. Spanien gerät mitsamt dem Bankensektor unter dem Druck der internationalen Finanzmärkte. In der Folge wird es abhängig von europäischen Sicherungsmaßnahmen, die mit Bürgschaften aus den öffentlichen Haushalten der Mitgliedstaaten abgesichtert werden. Das Finanzierungsmodell zur Rekapitalisierung der spanischen Banken sieht eine drastische Ausgabenkürzung im öffentlichen Bereich bei gleichzeitiger Flexibilisierung des Arbeitsmarktes vor. Die Ursachen der Finanz- und Arbeitsmarktkrise sollen überwunden und die Wettbewerbsfähigkeit wiederhergestellt werden.

In den Jahren 2001-2007, in denen übermäßig viel ausländisches Kapital nach Spanien fließt, ensteht der Bauboom, der durch die Bereitstellung neuen Baulandes zu Zuwachsraten in der Bauwirtschaft von über 10% und zu einem Anstieg der Immobilienpreise von nahezu 12% führt. In dieser Zeit, der so genannten El-Dorado-Dekade, wächst die Bevölkerung Spaniens um über 4 Mio auf 46 Mio Menschen an und ist damit der Staat in der EU, der am stärksten wächst. Neben Immobilieninvestoren und nordeuropäischen Pensionären sind es Menschen aus Südamerika, Afrika und Osteuropa, die nach Spanien auswandern. Viele finden eine Beschäftigung in der Bauwirtschaft, in der bis 2007 überdurchschnittliche Löhne gezahlt werden. Das Gehaltsniveau übt auch einen Sog auf andere Berufsgruppen innerhalb Spanien aus.

Im Jahr 2008, nach dem Platzen der Immobilienblase, verlieren mehr als 30% der Fachkräfte im Baugewerbe ihren Arbeitsplatz. Die von der EU geforderte Ausgabenkürzung im öffentlichen Bereich verschärft zusätzlich die Situation auf dem Arbeitsmarkt und führt zu einer Erwerbsslosigkeit von über 27%. Pflegepersonal wird entlassen und freigewordene Stellen kaum durch neue Ärzte und Pflegekräfte besetzt. Besonders stark betroffen sind erwerbsfähige Personen über 50 und unter 25 Jahren, bei denen die Erwerbslosenquote auf über 50% ansteigt. Bei den Jugendlichen erreicht sie im Januar 2014 den Höchststand von nahezu 57%. Auch wenn das medizinische Personal akademisch gebildet ist und teilweise über zwei abgeschlossene Studien verfügt, erhält es keine Erwerbsarbeit.

Allein in Valencia versammeln sich im Juli 2013 mehr als 16.000 Krankenpfleger, die sich auf 500 Plätze im öffentlichen Dienst bewerben. Die Auswahlwahrscheinlichkeit liegt bei 3,1%. Laut einer repräsentativen Umfrage im Auftrag des spanischen Fernsehens tve sind mittlerweile 80% aller Jugendlichen bereit, unabhängig von der Bezahlung und dem Arbeitsort, jede Art von Beschäftigung anzunehmen. Durch diese Perspektivlosigkeit ist die Bereitschaft gestiegen, in die europäischen Mitgliedstaaten, insbesondere nach Deutschland auszuwandern: bis Mai 2013 sind es fast 30.000 Menschen, darunter medizinisches Personal, das eine langfristige Perspektive in deutschen Krankenhäusern sucht. Deutschland ist aufgrund seiner geringen Erwerbslosenquote von 5,6% ein Beschäftigungsmagnet.

Dem medizinischen Personal ist mittlerweile bekannt, dass Deutschland einen hohen Fachkräftebedarf im Gesundheitssektor aufweist.

Die deutsch-spanische Personalvermittlung TTA schließt die Lücke zwischen dem Fachkräftebedarf in deutschen Krankenhäusern und den Pflegekräften aus Spanien. Sie hat sich im Bereich der Gewinnung von Pflegekräften und medizinischem Personal zur Aufgabe gemacht, Fachkräfte aus Spanien nach Deutschland zu vermitteln. Durch die Organisation von Reisen, Sprachkursen und dem Integrationsprozess in deutschen Klinken, gelingt es, die Zufriedenheit der Pflegekräfte zu erhöhen; ein nachhaltiger Vermittlungsprozess kann sichergestellt werden: Die Gewinnung von medizinischem Personal aus Spanien ist eine Möglichkeit, dem Fachkräftemangel in deutschen Klinik en entgegenzuwirken.

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