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Bayern Pflegepersonal

TTA – Bayern begrüßt Pflegepersonal aus Spanien

Praxisübernahme in der Schweiz

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Es war ein herzlicher Empfang auf dem Flughafen Franz Josef Strauß in München, als Mitarbeiter der Fachklinik für geriatrische Rehabilitation die vier Pflegefachkräfte aus Spanien begrüßten. Von nun an heißt es „Grüß Gott“, wenn die Spanierinnen ihre Tätigkeit aufnehmen und das Team um Dr. Netzer unterstützen. Die vier Pflegekräfte absolvierten zuvor einen 10-wöchigen Sprachkurs in Spanien, um sich auf ihre Tätigkeit in in Bad Aibling vorzubereiten. Neben elementaren Fachbegriffen aus der Pflege lernten sie, wie man im Supermarkt einkaufen geht, das alltägliche Leben meistert und die für Bayern typische Begrüßung „Grüß Gott“. Dr. Netzer organisierte Wohnraum, möblierte die Wohnungen und stellte den Pflegekräften Dienstfahrzeuge zur Verfügung.

Es sei wichtig, dass sich die neuen Mitarbeiterinnen wohl fühlen und gleich zu Beginn spüren, dass sie herzlich Willkommen seien. Der Klinikchef möchte den Pflegekräften gleich zu Beginn ein neues Zuhause geben. Hier und in den Arbeitsbedingungen liege der Schlüssel für einen langfristigen Erfolg, einen Erfolg, auf den die Klinik angewiesen sei. Denn wie in vielen anderen Krankenhäusern, Kliniken und  Pflegeeinrichtungen falle es schwer, geeignetes Personal zu finden. Personal, das nicht nur motiviert, sondern auch den Anforderungen des arbeitsintensiven Alltages gewachsen sei. In Deutschland sei der Markt „praktisch leer“, so Dr. Netzer. Wenn es die ausländischen Pflegekräfte nicht gäbe, müsste so manches Krankenhaus und viele Fachabteilungen schließen. In vielen Kliniken müssen daher Extraschichten geleistet werden. Das Stammpersonal müsse häufig an die Belastungsgrenze gehen, denn auch bei einem hohen Krankenstand müssen die Patienten weiter versorgt und gepflegt werden. Daher sind auch unter der Stammbelegschaft die Neueinstellungen herzlich Willkommen. Werden sie doch für eine spürbare Entlastung sorgen und sukzessive die Arbeitsqualität verbessern helfen. Es ist nicht das erste Mal und auch nicht das letzte Mal, dass die Fachklinik diesen Schritt gehe.  Jedoch sei jede Neueinstellung ein besonderes Erlebnis. Neben spanischen Mitarbeiter/innen zählt die Klinik auch Mitarbeiter/innen aus Osteuropa bis hin zu Mitarbeiter/innen aus Südamerika.

Die Personalgewinnung aus dem Ausland gewinnt an Bedeutung und da es immer schwieriger wird, in Osteuropa Personal zu finden, orientiert man sich nach Westeuropa, insbesondere nach Spanien. In der spanischen Gesundheitsbranche herrscht eine für Deutschland unvorstellbare Situation. Der spanische Berufsverband für Krankenpflege geht von einer Erwerbslosigkeit von nahezu 20.000 Pflegekräften aus, die entweder vollständig erwerbslos  sind oder sich in geringfügigen, prekären Beschäftigungsverhältnissen befinden. Eine Situation, die sich auch durch den neuerlichen Aufschwung in Spanien nicht verändert hat, da zu viele Absolventen die Hochschulen für Krankenpflege verlassen.  Um an diese Pflegefachkräfte zu gelangen, beauftragte der Klinikchef den deutsch-spanischen Personalvermittler TTA Personal GmbH, der sich neben der Vermittlung von Ärzten und Ingenieuren vor allem auf den Bereich der Pflege spezialisiert hat. Im Unterschied zu Deutschland ist die Pflege in Spanien akademisiert. Das Studium dauert vier Jahre und schließt mit dem Titel „grado en enfermería“ ab. Wie schon aus den ersten Erfahrungen aus Bayern bekannt, verfügen die spanischen Pflegekräfte über eine hervorragende Ausbildung. Und auch wenn es mit der Sprache manchmal Probleme gebe, so können man sich stets auf deren fachliche Kompetenz verlassen, so Dr. Netzer. Neben der Motivation ist es vor allem der hohe Ausbildungsstand und die freundliche Art, mit der die neuen Mitarbeiterinnen den Klinikalltag bereichern werden. Medizinisches Personal aus Spanien hilft bereits in vielen deutschen Krankenhäusern und Fachkliniken aus.

TTA – Pflegefachpersonal aus Spanien in die Schweiz

Pflegefachpersonal Spanien SchweizBern, 13.01.2015. Der anhaltende Fachkräftemangel in der Pflege sorgt für ein Umdenken in der Schweiz. Sowohl öffentliche als auch private Spitäler gehen neue Wege der Personalgewinnung. Wenn es bis vor fünf Jahren noch ausgereicht hat, Stellenausschreibungen zu veröffentlichen, kommt man heute ohne Kreativität und Anpassung an die bestehenden Personalmärkte nicht mehr aus. Die Rekrutierung von deutschen, polnischen, bulgarischen und ungarischen Pflegekräften wird schwieriger, da auch in diesen Ländern seit Jahren der Fachkräftemangel in der Pflege steigt und sich damit die Lohnstruktur verändert. Inzwischen bewirbt sich nicht die Pflegefachkraft, sondern der Arbeitgeber. Die Träger von Pflegeeinrichtungen und Spitälern haben nur eine Wahl: die systematische Personalentwicklung und Personalsuche. Erstere benötigt man, um die Verweildauer im Pflegeberuf von gerade einmal sieben Jahren zu erhöhen. Letztere benötigt man, um an neues Pflegepersonal zu gelangen.

Um den Bedarf an Pflegefachpersonal zu decken, ist ein Maßnahmenbündel notwendig. Die Personalabteilungen und Pflegedirektionen müssen sich den Herausforderung des Mitarbeiter-Mangels durch neue Methoden der Mitarbeitergewinnung stellen. Die Privatklinikgruppe Hirslanden hat einen Lösungsansatz in der Rekrutierung von akademisierten Pflegepersonal gefunden, da gerade in dieser Berufsgruppe der Personalmangel am größten ist. Bei den Fachangestellten Gesundheit Fage hat sich die Situation durch die zusätzliche Bereitstellung neuer Ausbildungsplätze in den letzten Jahren entschärft, so dass die Privatgruppe in dieser Berufsgruppe keine Schwierigkeiten bei der Personalgewinnung hat. Nicht so bei den Absolventen des Bachelor of Science in Pflege, der eine Bedarfslücke von mehreren Tausend Fachkräften pro Jahr aufweist. Und hier kommt der spanische Markt ins Spiel. In Spanien sind Tausende von Fachkräften in der Pflege erwerbslos. Dort befindet sich das Studium auf einem der Schweiz vergleichbaren hohen Niveau. Während in der Schweiz ein Absolvent des Bachelor of Science in Pflege eine dreijährige Berufsausbildung und ein zweijährigen Studium aufweist, verfügen die Pflegefachkräfte aus Spanien über ein vierjähriges Studium, dem grado en enfermería. Das Schweizer Rote Kreuz erkennt diesen Abschluss als gleichwertig an, so dass es nur eine Organisationsfrage ist, wie man dieses Personal gewinnen kann.

Die Klinik Beau-Site in Bern vertraut auf die spanischen Pflegekräfte, die perspektivisch als akademisiertes Pflegefachpersonal einsetzbar sind und eine praktikable Möglichkeit zur Reduzierung des Fachkräfteproblems darstellen. Auf spanischer Seite ist man froh, dass man einen Arbeitsplatz gefunden hat, der sich mit der Erwartungshaltung des spanischen Studiums deckt. Hier können die Pflegekräfte die im Studium erworbenen Kenntnisse anwenden und erweitern, so dass man eine gute Balance zwischen den beiderseitigen Ansprüchen herstellen kann. Eine fortlaufende Weiterbildung garantiert eine systematische Personalentwicklung und steigert so die Zufriedenheit beim spanischen Personal. Ein Umstand, der auch die Motivation beschreibt, warum es spanische Pflegekräfte in die Schweiz zieht. Hier finden sie eine Arbeitssituation vor, wie man sie aus Spanien kennt bei einer besseren Gehaltsstruktur. Die Vorzeichen stehen gut, dass sich das Pflegepersonal langfristig an den neuen Arbeitgeber binden wird. Ein Umstand, der immer das Ziel von internationalen Personalvermittlungen sein muss, „die Zufriedenheit auf beiden Seiten“, so der Geschäftsführer Vicente Milán des deutsch-spanischen Personaldienstleisters TTA Personal GmbH. Und da sich die Situation auf dem spanischen Arbeitsmarkt in absehbarer Zeit nicht verändern wird, sind solche Personalvermittlungen erst der Anfang. Die Schweiz ist ein attraktives Ziel für die mehr als 16.000 erwerbslosen Pflegekräfte aus Spanien, die auch weiterhin Interesse an einer Beschäftigung haben. Eine der bei Hirslanden eingestellten Pflegerinnen sagte: „Ich freue mich, dass ich nicht umsonst studiert habe und in dem Beruf arbeiten kann, den ich liebe.“