Archiv des Autors: TTA - Personal

Über TTA - Personal

Ihr Partner für spanische Pflegekräfte. Als Marktführer in der Vermittlung von Pflegekräften aus Spanien entwickelt TTA Personalkonzepte hinsichtlich der Anforderungen an Qualifikation, Sprache und Vertragsdauer. Mit mehr als 90% aller verfügbaren Pflegekräfte vermittelt der Personaldienstleister TTA medizinisches Personal in Kliniken, Krankenhäuser und teilstationäre Pflegeeinrichtungen. http://www.tta-personalmedizin.de

TTA – begeisterte Pflegekräfte in Bogotá

Praxisübernahme in der SchweizBogotá, 18.11.2017. Die Firma TTA Personal GmbH präsentierte sich im Herzen Bogotás. Vor mehr als 100 Krankenpfleger stellten die Geschäftsführer ihr Konzept vor. Das Ziel der Reise war die Gewinnung von Pflegekräften für Deutschland. Mehr als 100 Krankenpfleger interessierten sich für die Arbeit in der Bundesrepublik. „Wir sind auf eine große Begeisterung gestoßen“, so der Geschäftsführer von TTA, Vicente Milán: „Unsere Erwartung wurden noch übertroffen“. Oliver Nordt, der deutsche Part von TTA, fügte hinzu: „Wir wussten zwar, dass ein enormes Interesse besteht, dass dieses Interesse jedoch so groß ist, hat uns selbst überrascht“. Der Andrang war groß. In fünf Präsentationen an drei unterschiedlichen Standorten referierten die Geschäftsführer über die Zulassungsvoraussetzungen zum deutschen Arbeitsmarkt und die Arbeitsbedingungen in Deutschland.

Pflegekräfte in Bogotá

Bogotá zählt mit mehr als zehn Millionen Einwohnern zu einer der größten Städte Lateinamerikas und ist damit zugleich Anziehungspunkt für Menschen aus Venezuela, Peru und Argentinien. In den letzten Jahrzehnten haben viele Menschen aus ganz Lateinamerika ihren Lebensmittelpunkt in die kolumbianischen Hauptstadt verlegt. Seit mehr als zwei Jahren vermittelt die Firma TTA medizinisches Personal aus Südamerika.

Aufgrund mehrerer Vermittlungsprojekte sind die Geschäftführer nach Bogotá gereist, um neben der Firmenpräsentation mehr als 30 Arbeitsverträge zu verteilen. Gleichzeitig nahmen sie die Dokumentation für die Anerkennung der Pflegekräfte entgegen. Die Freude war bei den kolumbianischen Pflegekräften, aber auch bei zwei Physiotherapeuten sehr groß. In Kolumbien gilt Deutschland als Technologiestandort mit vielfältigen Karrierechancen.

Pflegekräfte in Bogotá

Kolumbianische, venezolanische und peruanische Berufstitel werden in Deutschland und in der Schweiz anerkannt. „Wir haben es mit Top-Fachkräften zu tun“, so Oliver Nordt. Über die anerkennungsfähigen Berufstitel hinaus besitzen die Pflegekräfte Zusatzqualifikationen in der Intensivpflege, für den OP-Dienst und in der Dialyse. Vergleicht man die Arbeitsbedingungen, den Personalschlüssel und die Vergütung in Bogotá mit den Arbeitsbedingungen in Deutschland, stößt man auf eine hohe Motivation: Der Lohn kann verdoppelt, der Personalschlüssel um die Hälfte reduziert und der Urlaub verdreifacht werden. „Als wir den Pflegekräften erzählten, wie die Arbeitsbedingungen in Deutschland sind“, so Vicente Milán, „öffneten sich die Augen der Pflegefachkräfte, wir spürten Begeisterung“. Mit dieser Motivation gelingt es Fachkräfte zu rekrutieren mit mehr als fünf Jahren Arbeitserfahrung wie beispielsweise in der Dialyse oder Intensivpflege. Die Maschinen von Fresenius und Braun sind in Kolumbien bekannt. Es gibt deutsche Filialen der entsprechenden Firmen. Da nicht nur die Motivation stimmt, sondern auch das Matching, „kommen wir wieder“. Die Personalvermittler sehen in Bogotá und in ganz Lateinamerika ein großes Potenzial für den deutschen und Schweizer Arbeitsmarkt.

 

 

TTA – Südamerika gegen Fachkräftemangel

Pflegekräfte SüdamerikaMünchen, 09.11.2017. Der deutschen Wirtschaft geht es gut. Mit einer Beschäftigungsquote von 77% der aktiven Bevölkerung und einer Arbeitslosenquote von 5,4% sind laut Arbeitsagentur im Oktober 2017 nur noch 2.389.000 Menschen auf der Suche nach einer Beschäftigung; das sind 151.000 weniger als im Vorjahr.  Was für den Chef der Arbeitsagentur, Detlef Scheele, wie ein Segen klingt, ist für Unternehmen in Deutschland zu einem Problem geworden. In Regionen wie Baden Württemberg, Bayern oder Hessen, in denen die Erwerbslosenquote bei 2,3% und noch darunter liegt, spricht man von Vollbeschäftigung. Laut Ifo-Index befindet sich das Geschäftsklima auf einem Allzeithoch. Deutsche Unternehmen gehen von einer gleichbleibend guten Konjunktur mit einem Wirtschaftswachstum von 2,0% aus. Aus der Sicht der Arbeitsagentur ist das ein Grund zur Freude. Aus Sicht so mancher Firmenchefs ein Grund zur Besorgnis. Denn immer seltner gelingt es, offene Stellen zu besetzen. Und das bedeutet Umsatzeinbußen. Aufträge können nicht angenommen oder müssen verschoben werden, weil das Personal fehlt. Firmen verschieben Investitionen, weil sie nicht einschätzen können, ob Ihnen Mitarbeiter zur Verfügung stehen. Das gilt nicht nur für  IT-Firmen. Auch Verantwortliche im Gesundheitssektor klagen seit Jahren über einen Personalmangel. Der Markt ist leergefegt. Im Bereich der Intensivmedizin, der ambulanten Pflege und der neurologischen Rehabilitation müssen Patienten auf Wartelisten verwiesen werden. Die Anschaffung von neuen Beatmungsgeräten wird verschoben, weil es schlicht an Personal fehlt. Neben dem wirtschaftlichen ist es vor allem ein ethisches Problem. Patienten, die dringend Unterstützung benötigen, können nicht behandelt oder versorgt werden. Mehr als zwei Drittel aller Unternehmen klagen über Probleme bei der Personalsuche; in der Pflegebranche sind es nahezu 80%. Für Pflegeunternehmen im ländlichen potenziert sich das Problem. Denn neben der generellen Schwierigkeit, Menschen für den Beruf der Pflege zu begeistern, ist der Standort ein zusätzliches Problem: nicht jede Pflegekraft ist angesichts der guten Arbeitsmarktlage bereit, für eine Anstellung nach Oberbayern oder auf die Schwäbische Alb zu ziehen. Je ländlicher die Klinik, umso schwieriger gestaltet sich die Mitarbeitersuche. Nicht unbedingt das Gehalt ist das Problem, sondern der Standort.

Verschiedene Strategien können helfen, den Fachkräftemangel zu lindern. Krankenhäuser und Pflegeeinrichtungen präsentieren sich in Schulen und Universitäten. Zusätzlich unterhalten sie Berufsfachschulen und setzen auf eine stärkere interne Ausbildung. Wenn die Fachkräfte nicht von außen kommen, löst man das Problem von innen. Eine andere Strategie ist die Anwerbung von neuem Personal durch das eigene Personal (Mitarbeiter werben Mitarbeiter). Eine nicht immer einfache Strategie, da sich Mitarbeiter für eine Fehlbesetzung verantwortlich fühlen und bevorzugen, keine Mitarbeiter anzuwerben. Das hängt auch von der Fehlertoleranz des Managements ab. Manche fordern mehr Engagement vom Staat, um Arbeitsplätze attraktiver zu gestalten, Fort- und Weiterbildungen finanzieren oder eben die Standards bei der Pflege abzusenken. Hinter vorgehaltener Hand versichern vor allem Leiter von Pflegeeinrichtungen und ambulanten Pflegediensten, dass man nicht unbedingt eine dreijährige Ausbildung für den Beruf der Pflege benötige. Da jedoch die Pflegeverbände sich nicht zu diesem Schritt entschließen können und es auch von staatlicher Seite keine Initiativen zur Absenkung der Standards gibt, wird das Fachkräfteproblem fortbestehen und sich kontinuierlich vergrößern.

Pflegekräfte aus Südamerika

Wenn man den Fachkräftemangel in der Pflege nicht intern lösen möchte, bleibt als einzige Strategie eine zielgerichtete Zuwanderungspolitik übrig. Bildungsinvestitionen der öffentlichen Hand müssen dafür sorgen, dass zusätzliche Fachkräfte ins Land kommen oder ausgebildet werden; das Prozedere bei der Anerkennung von außereuropäischen Berufstiteln muss erleichtert werden. Seit Bologna ist es zwar für die Anerkennung europäischer Berufstitel einfacher geworden, nur kommen europäische Fachkräfte immer seltener nach Deutschland. Das Berufsbild in der Pflege ist aus spanischer, italienischer oder portugiesischer Perspektive nicht attraktiv genug. Aufgaben in Pflegeheimen und ambulanten Diensten werden in diesen Ländern durch Pflegehilfskräfte erledigt. Einfacher wird es in den kommenden Jahren für die ambulanten Dienste, Rehabilitationskliniken und andere Pflegeeinrichtungen nicht.

Kreativität ist nun gefragt: ein aussichtsreicher Weg zeichnet sich in Richtung Südamerika ab. Dort existieren sehr gute Ausbildungsstandards. Kolumbien, Venezuela oder Mexiko haben akademisierte Berufsgänge in den Pflegewissenschaften. Anders als in Deutschland studiert man dort vier bis fünf Jahre für die Gesundheits- und Krankenpflege. Ein Umstand, den man in den Anerkennungsstellen der Länder zu schätzen weiß. Mit den Berufsabschlüssen aus Südamerika liegt man im internationalen Vergleich ganz vorne. Anerkennungsstellen in Hamburg, Sachsen-Anhalt, Sachsen oder Berlin – um nur einige zu nennen – attestieren den Pflegekräften einen sehr hohen Ausbildungsstandard und erkennen diese Berufstitel an. Die Pflegekräfte aus Südamerika ihrerseits schätzen Deutschland. Neben einem positiven kulturellem Bild steht Deutschland für wirtschaftlichen Erfolg und Wohlstand. Der Arbeitslohn ist um drei bis vier Mal höher als in Südamerika und somit ist der Umzug eine deutliche Verbesserung ihrer Arbeits- und Lebenssituation. Deutschland boomt. Der Personaldienstleister TTA Personal GmbH reist Mitte November nach Bogotá/Kolumbien, wo er 100 Pflegekräfte persönlich interviewen wird, die sich für eine Beschäftigung in Deutschland interessieren.

TTA – Anerkennung von südamerikanischen Berufstiteln

Praxisübernahme in der SchweizBerlin, 01.11.2017. Seit kurzem ist Südamerika in den Blickpunkt von deutschen Pflegeeinrichtungen geraten. Nachdem die Firma TTA Personal GmbH mehrere Vermittlungen von südamerikanischen Pflegekräften nach Deutschland organisiert hat und auf eine mehr als zweijährige Erfahrung in diesem Bereich zurückblicken kann, erregt das die Aufmerksamkeit von deutschen Pflegeunternehmen. Fällt für viele Pflegeeinrichtungen, vor allem aus dem ländlichen Raum, der deutsche und europäische Markt weitestgehend weg, richtet sich der Blick auf die so genannten Drittstaaten und insbesondere auf Südamerika. Der Vorteil von Südamerika, insbesondere Venezuela, Kolumbien, Mexiko und Peru: eine kulturelle Nähe zu Deutschland, akademisierte Berufsabschlüsse und ein hoher Professionalisierungsgrad. Diese Faktoren wirken sich positiv bei der Anerkennung von Berufstiteln in der Pflege aus. Das Landesprüfungsamt in Sachsen-Anhalt schreibt im Oktober 2017: „Bei der Prüfung der Unterlagen wurde eine Gleichwertigkeit zur deutschen Ausbildung zur Gesundheits- und Krankenpflegerin festgestellt“. Diese Stellungnahme bezieht sich auf einen Berufstitel aus Venezuela. Ähnliche Stellungnahmen gibt es für Mexiko, Kolumbien und Peru.

 

Beispiel einer Anerkennung in Sachsen-Anhalt aus Venezuela

Beispiel einer Anerkennung in Sachsen Anhalt aus Venezuela

Schreckten die Geschäftsführer von Krankenhäusern, ambulanten Diensten und Pflegeeinrichtungen bisher vor unüberwindbaren Hürden zurück, stellt sich die Situation bei der Anerkennung von südamerikanischen Berufstiteln nun anders dar. In der Regel benötigen die Anerkennungsstellen der jeweiligen Bundesländer nicht länger als 2-3 Monate. Eine Zeit, die „sinnvoll für den Erwerb der deutschen Sprachkompetenz genutzt werden kann“so der Geschäftsführer Vicente Milán von TTA Personal. Vermittlungsprozesse können zielgerichtet durchgeführt werden. Wenn man die Rekrutierung der Pflegekräfte und den Transfer nach Deutschland einberechnet, kommt man auf durchschnittliche Vermittlungszeiträume von vier Monaten. Damit werden Personalvermittlungen aus Drittstaaten interessant auch für diejenigen Einrichtungen, die bisher von Zeiträumen von mehr als einem Jahr ausgehen mussten. Aus Skepsis wird Zuversicht, denn die Anerkennungssituation für südamerikanische Berufstitel ist die beste aller so genannten Drittstaaten. Aus diesem Grund reisen die Geschäftsführer von TTA Personal GmbH im November 2017 nach Bogotá/Kolumbien. Neben der Abwicklung von laufenden Vermittlungsprozessen werden Vorstellungsgespräche mit Pflegekräften aus der kolumbianischen Hauptstadt geführt. Die Motivation bei den Pflegekräften ist groß. Deutschland gilt als Inbegriff von Zuverlässigkeit mit sehr guten Arbeitsbedingungen. Neben einer deutlichen Verbesserung der Arbeitsbedingungen kann eine kolumbianische Pflegefachkraft ihr Gehalt nahezu vervierfachen. Das drück sich in Motivation aus. Eine Situation, wie sie sich so mancher Personalverantwortliche in Deutschland wünschen würde.  Eine Beschäftigung in Deutschland gilt als Chance in einem Land, das mit 50 Mio. Einwohnern zu einem der großen Länder Lateinamerikas zählt.

TTA – Neue Pflegekräfte aus Südamerika

cropped-logo-tt2.pngBerlin, 11.10.2017. In Südamerika, insbesondere in Venezuela und Kolumbien genießt Deutschland einen exzellenten Ruf. Es gilt als Hochtechnologie-Standort mit einem sehr hohen Lebensstandard. In Deutschland, so das Bild, habe man es durch Fleiß und Disziplin zu einem Wohlstand gebracht, von dem man in Kolumbien oder Venezuela nur träumen kann. Dieser Ruf sorgt für einen Boom in Südamerika. Vor allem südamerikanische Pflegekräfte interessiere sich für eine Beschäftigung in deutschen Pflegeeinrichtungen, da die Arbeitsbedingungen im heimischen Bogotá als eher schlecht wahrgenommen werden. Bei einer hohen Arbeitsbelastung und sehr hohen Studiengebühren beträgt der monatliche Lohn gerade einmal 350 bis 500 EUR. Die Arbeitsbedingungen in Deutschland werden als nahezu paradiesisch wahrgenommen. Daher verzeichnen deutsche Sprachschulen einen hohen Zulauf an Pflegekräften, die sich auf eine Beschäftigung in Deutschland vorbereiten.

Pflegekräfte Südamerika

Diese Pflegekräfte sind ein Gewinn für Deutschland. Seit Jahren ist die Situation am deutschen Pflegemarkt angespannt. Bis vor zwei Jahren gelang noch die Gewinnung von europäischen Pflegekräften nach Deutschland. Jedoch ist der Markt leergefegt. Es kommen nur noch sehr wenige Pflegekräfte und die wenigen, die kommen, gehen meist nicht dorthin, wo sie benötigt werden. So bleiben viele Stellenangebote ohne Resonanz. Heimleiter, Personalverantwortliche von Pflegediensten oder Rehabilitationskliniken können die Stellen in der Pflege nicht mehr besetzen. In der Intensivpflege muss man Patienten ablehnen, weil man die Schichten nicht besetzen kann. Ein Umstand, der sich noch verschlechtern dürfte, wenn man die demographische Entwicklung in Deutschland betrachtet. Hinzu kommt eine nicht abreißende Konjunktur. Mit einer Beschäftigungsquote von mehr als 75% der aktiven Bevölkerung (aktive oder Erwerbsbevölkerung bezeichnet die dem Arbeitsmarkt zur Verfügung stehenden Menschen zwischen dem 16. und dem 65. Lebensjahr) können sich die Bewerber aussuchen, wo, wann und zu welchen Konditionen sie arbeiten möchten. Zum Vergleich: in Spanien arbeiten gerade einmal 42% der aktiven Bevölkerung. Der Beschäftigungssegen ist zugleich ein Problem für Beschäftigungssektoren wie im Gesundheitsbereich. Dort gab es schon vor dem Beschäftigungsboom Probleme, Fachkräfte zu gewinnen. Die letzten Arbeitsmarktzahlen haben dieses Problem noch verschärft.

Als Ausweg bleiben Werbekampagnen, aufwendige Stellenanzeigen und Besuche in den örtlichen Schulen, um für den Beruf in der Pflege zu begeistern. Dort müssen die Geschäftsführer und Pflegedienstleitungen den Schülerinnen und Schülern erklären, warum sich ein Beruf in der Pflege lohnt. Unabhängig von der Tatsache, ob es ihnen gelingen wird oder nicht, spricht die Statistik gegen die gut gemeinten Initiativen, denn immer weniger junge Menschen stehen einer immer älter werdenden Bevölkerung gegenüber, die sich hauptsächlich im ländlichen Bereich befindet. Dort, woraus die Jugendlichen zunehmend wegziehen. Nicht nur, dass die Pflegebedürftigkeit vor allem auf dem Land zunimmt, sondern auch die Tatsache, dass immer mehr junge Leute das Land in Richtung Großstadt verlassen, sorgt für einen Mangel an medizinischem Personal. Auf dem deutschen Pflegemarkt sind Pflegekräfte rar geworden. Und da es sich nicht nur um ein perspektivisches Problem, sondern bereits um einen akuten Mangel handelt, müssen Vorschläge auf den Tisch: Hier kommen die Pflegekräfte aus Südamerika ins Spiel. Sie genießen einen sehr hohen Ausbildungsstandard. Pflege wird in Südamerika in vier- bis fünfjährigen Studiengängen studiert. Diese Abschlüsse werden in Deutschland anerkannt, so dass als einzige Hürde die Sprache bleibt. Hierfür sitzen die südamerikanischen Pflegekräfte in Klassen, um Deutsch zu lernen. Die ersten Pflegekräfte arbeiten bereits in Deutschland und die nächsten folgen. Der Personalvermittler Vicente Milán geht in den nächsten Jahren von einer deutlichen Steigung aus. Auch wenn einige Pflegeeinrichtungen noch zögern, diesen Schritt zu gehen, zeigt die Tendenz eindeutig in Richtung Südamerika, insbesondere in Richtung Kolumbien, Peru und Venezuela. Hier liegen anerkennungsfähige Berufstitel vor, einUmstand, auf den man in kaum einem anderen Drittstaat treffen dürfte.

 

TTA – Südamerikanische Pflegekräfte nach Deutschland

Krankenhaus SchweizBerlin, 30.11.2016: Die Personalsituation in deutschen Krankenhäusern und Pflegeeinrichtungen hat sich in den letzten Jahren nicht verbessert. Es werden Pflegekräfte benötigt. Bis zu 30.000 Stellenangebote bleiben unbeantwortet. Vor allem in den ländlichen Gebieten fällt es schwer, motiviertes Pflegepersonal zu finden. Und Besserung ist nicht in Sicht. Die fehlenden Fachkräfte kamen noch bis vor kurzem aus dem europäischen Raum, vor allem aus den südeuropäischen Ländern wie Spanien, Italien, Griechenland oder aus Serbien, Kroatien und Bosnien Herzegowina. Jedoch fällt es auch aus diesen Ländern immer schwerer, Pflegefachkräfte zu finden. Die Märkte scheinen gesättigt zu sein. Für eine nachhaltige Anwerbung von Pflegefachkräften, muss der Blick ins außereuropäische Ausland gehen. Hierbei ist es wichtig nach den Voraussetzungen für eine Anerkennung in Deutschland zu schauen. In Vietnam findet man motiviertes Personal. Jedoch bedarf es aufwändiger Fort- und Weiterbildungsgänge, die bis zu zwei Jahre dauern können. Viele Pflegeeinrichtungen schrecken vor dieser Investition zurück. In China stellt sich die Situation ähnlich dar.

Wenn man Wert auf einen reibungslosen Anerkennungsprozess legt , ist man mit der Gewinnung von Pflegepersonal aus Südamerika gut beraten. Hier befinden sich motivierte Pflegefachkräfte mit mehrjähriger Berufserfahrung in der Pflege. Deutschland genießt einen exzellenten Ruf und die Motivation, die deutsche Sprache zu lernen, ist sehr hoch. Man verspricht sich eine deutliche Verbesserung der Arbeitsbedingungen. In den Ländern Brasilien, Kolumbien, Mexiko, Peru, Chile und Argentinien absolvieren die Pflegekräfte Studiengänge, um in Krankenhäusern und/oder Pflegeeinrichtungen zu arbeiten. Das Curriculum entspricht europäischem Standard. Diese vier bis fünfjährigen Studiengänge sind dem Berufstitel Gesundheits- und Krankenpfleger funktional gleichgestellt, sie entsprechen der Anerkennungsklasse A4. Studiengänge dieser Anerkennungsklasse werden nach einer individuellen Prüfung als Gesundheits- und Krankenpfleger anerkannt. Zur vollständigen Anerkennung bedarf es der Sprachkompetenz B2 des europäischen Referenzrahmens für Sprachen. Der Personaldienstleister TTA Personal organisiert Sprachkurse und rekrutiert aus den Sprachschüler/innen Personal für den deutschen Arbeitsmarkt.

Bayern Pflegepersonal

TTA – Bayern begrüßt Pflegepersonal aus Spanien

Praxisübernahme in der Schweiz

Escribir una leyenda

Es war ein herzlicher Empfang auf dem Flughafen Franz Josef Strauß in München, als Mitarbeiter der Fachklinik für geriatrische Rehabilitation die vier Pflegefachkräfte aus Spanien begrüßten. Von nun an heißt es „Grüß Gott“, wenn die Spanierinnen ihre Tätigkeit aufnehmen und das Team um Dr. Netzer unterstützen. Die vier Pflegekräfte absolvierten zuvor einen 10-wöchigen Sprachkurs in Spanien, um sich auf ihre Tätigkeit in in Bad Aibling vorzubereiten. Neben elementaren Fachbegriffen aus der Pflege lernten sie, wie man im Supermarkt einkaufen geht, das alltägliche Leben meistert und die für Bayern typische Begrüßung „Grüß Gott“. Dr. Netzer organisierte Wohnraum, möblierte die Wohnungen und stellte den Pflegekräften Dienstfahrzeuge zur Verfügung.

Es sei wichtig, dass sich die neuen Mitarbeiterinnen wohl fühlen und gleich zu Beginn spüren, dass sie herzlich Willkommen seien. Der Klinikchef möchte den Pflegekräften gleich zu Beginn ein neues Zuhause geben. Hier und in den Arbeitsbedingungen liege der Schlüssel für einen langfristigen Erfolg, einen Erfolg, auf den die Klinik angewiesen sei. Denn wie in vielen anderen Krankenhäusern, Kliniken und  Pflegeeinrichtungen falle es schwer, geeignetes Personal zu finden. Personal, das nicht nur motiviert, sondern auch den Anforderungen des arbeitsintensiven Alltages gewachsen sei. In Deutschland sei der Markt „praktisch leer“, so Dr. Netzer. Wenn es die ausländischen Pflegekräfte nicht gäbe, müsste so manches Krankenhaus und viele Fachabteilungen schließen. In vielen Kliniken müssen daher Extraschichten geleistet werden. Das Stammpersonal müsse häufig an die Belastungsgrenze gehen, denn auch bei einem hohen Krankenstand müssen die Patienten weiter versorgt und gepflegt werden. Daher sind auch unter der Stammbelegschaft die Neueinstellungen herzlich Willkommen. Werden sie doch für eine spürbare Entlastung sorgen und sukzessive die Arbeitsqualität verbessern helfen. Es ist nicht das erste Mal und auch nicht das letzte Mal, dass die Fachklinik diesen Schritt gehe.  Jedoch sei jede Neueinstellung ein besonderes Erlebnis. Neben spanischen Mitarbeiter/innen zählt die Klinik auch Mitarbeiter/innen aus Osteuropa bis hin zu Mitarbeiter/innen aus Südamerika.

Die Personalgewinnung aus dem Ausland gewinnt an Bedeutung und da es immer schwieriger wird, in Osteuropa Personal zu finden, orientiert man sich nach Westeuropa, insbesondere nach Spanien. In der spanischen Gesundheitsbranche herrscht eine für Deutschland unvorstellbare Situation. Der spanische Berufsverband für Krankenpflege geht von einer Erwerbslosigkeit von nahezu 20.000 Pflegekräften aus, die entweder vollständig erwerbslos  sind oder sich in geringfügigen, prekären Beschäftigungsverhältnissen befinden. Eine Situation, die sich auch durch den neuerlichen Aufschwung in Spanien nicht verändert hat, da zu viele Absolventen die Hochschulen für Krankenpflege verlassen.  Um an diese Pflegefachkräfte zu gelangen, beauftragte der Klinikchef den deutsch-spanischen Personalvermittler TTA Personal GmbH, der sich neben der Vermittlung von Ärzten und Ingenieuren vor allem auf den Bereich der Pflege spezialisiert hat. Im Unterschied zu Deutschland ist die Pflege in Spanien akademisiert. Das Studium dauert vier Jahre und schließt mit dem Titel „grado en enfermería“ ab. Wie schon aus den ersten Erfahrungen aus Bayern bekannt, verfügen die spanischen Pflegekräfte über eine hervorragende Ausbildung. Und auch wenn es mit der Sprache manchmal Probleme gebe, so können man sich stets auf deren fachliche Kompetenz verlassen, so Dr. Netzer. Neben der Motivation ist es vor allem der hohe Ausbildungsstand und die freundliche Art, mit der die neuen Mitarbeiterinnen den Klinikalltag bereichern werden. Medizinisches Personal aus Spanien hilft bereits in vielen deutschen Krankenhäusern und Fachkliniken aus.

TTA – Praxisübernahme in der Schweiz

Praxisübernahme in der SchweizIm Auftrag eines Kunden wird ein Facharzt der Inneren Medizin, Allgemeinmedizin für die Übernahme einer Arztpraxis in der Nähe von Luzern gesucht. Voraussetzung ist eine mindesten zweijährige Berufserfahrung in einem deutschsprachigen Arbeitsumfeld und Deutschkenntnisse auf dem Sprachniveau B2/C1 des Europäischen Referenzrahmens für Sprachen. Zunächst besteht die Möglichkeit der Festanstellung zu einem attraktiven, für die Schweiz üblichen Lohn von mehr ca. 120.000 CHF/Jahresbrutto mit allen sozialversicherungspflichtigen Zusatzleistungen wie Krankenkasse, Tagesgeld und Unfallversicherung. Nach einer Einarbeitung nach Absprache besteht die Möglichkeit der Praxisübernahme, Kaufoption. Diese Option ist nicht verpflichtend. Der Facharzt bewahrt die volle Kontrolle über den Kaufprozess.

Allgemeine Informationen zum Leben und zur Arbeit in der Schweiz
Wenn Sie länger als drei Monate in der Schweiz wohnen und/oder einer Erwerbstätigkeit nachgehen wollen, müssen Sie sich innerhalb von 14 Tagen nach der Ankunft bei Ihrer Wohngemeinde anmelden. Die Anmeldung muss in jedem Fall vor der Aufnahme der Erwerbstätigkeit erfolgen. Verlegen Sie Ihren rechtlichen Wohnsitz in die Schweiz, können Sie Hausrat, Haustiere, Fahrzeuge und persönliche Gegenstände gebührenfrei als sogenanntes Übersiedlungsgut einführen. Bei der Einfuhr ist dem Zollamt das For- mular 18.44 (Erklärung/Abfertigungs- antrag für Übersiedlungsgut) im Dop- pel vorzulegen. Dieses können Sie von der Website der Eidgenössischen Zollverwaltung herunterladen oder bei den Schweizer Vertretungen im Ausland (Botschaften und Konsulate) beziehen.

Wohnen und Leben in der Schweiz
Die Lebenskosten in der Schweiz sind sehr hoch. Zürich und Genf gehören gar zu den teuersten Städten der Welt. Nicht nur die Wohnungen sind teuer, sondern auch die Lebensmittel. Das Gleiche gilt auch für die obligatorische Krankenversicherung, deren Prämien jedoch nicht direkt vom Lohn abgezogen werden. Die bewohnbare Fläche der Schweiz ist sehr klein. Die Schweizer Bevölke- rung ist vor allem im Mittelland an- gesiedelt. Seit einigen Jahren ist der Wohnungsmangel in den Grossstädten akut, weshalb die Preise entsprechend hoch sind (mehr als 20% des Durch- schnittslohns). Es kann sich somit als schwierig erweisen, eine geeignete Wohnung zu finden. Der Zustand der Mietwohnungen ist in der Regel sehr gut, die Küchen sind meist mit einem Kühlschrank, einem Kochherd usw. ausgestattet. Um eine Wohnung zu finden, empfehlen wir Ihnen die spezialisierten Web- sites zu besuchen. Oder wenden Sie sich an die Immobilienverwaltungen Ihrer zukünftigen Wohnregion. Wechsel des Wohnsitzes Wenn Sie ihren Wohnsitz wechseln, müssen Sie die Migrationsbehörde Ihrer Gemeinde innerhalb von 14 Tagen nach Ihrem Umzug darüber informieren. Sie wird Sie auf die weiteren Schritte hinweisen.

Steuern
Einkommenssteuern werden in der Schweiz sowohl vom Bund (Bundessteuer) als auch von den Kantonen und Gemeinden (Staats- und Gemeindesteuer) erhoben. Da jeder der 26 Kan- tone ein eigenes Steuergesetz kennt, ist die Steuerbelastung in den einzelnen Kantonen unterschiedlich. Grundsätzlich haben Steuerpflichtige jährlich eine Steuererklärung auszufüllen, mit welcher die Einkommens- und Vermögensteuer ermittelt werden.
In bestimmten Kantonen wird die Kirchensteuer von allen Steuerpflichtigen erhoben!
Die Steuererhebung für Grenzgängerinnen und Grenzgänger hängt von verschiedenen Faktoren wie dem Wohnort und dem Arbeitsort, sowie von weiteren besonderen Faktoren wie dem Lohnniveau ab. Ausländischen Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern, welche keine Niederlassungsbewilligung C besitzen, ihren steuerrechtlichen Wohnsitz je- doch in der Schweiz haben, werden die Steuern direkt vom Lohn abgezogen (Quellensteuer). Bei Bruttolöhnen über CHF 120’000.– wird im Nachhinein eine Abrechnung vorgenommen. Die Schweiz hat mit zahlreichen Ländern Abkommen zur Vermeidung der Doppelbesteuerung abgeschlossen.

Gültigkeit des Führerscheins
Während der ersten zwölf Monate Ih- res Aufenthalts in der Schweiz können Sie ohne weiteres die Fahrzeuge jener Kategorien lenken, die in Ihrem ausländischen Führerausweis aufgeführt sind, sofern Sie das erforderliche Mindestalter erfüllen (mindestens 18 Jahre für Motorräder, Autos und Lastwagen; 21 Jahre für Busse). Nach dieser Frist müssen Sie Ihren ausländischen Führerschein gegen einen schweizerischen austauschen (Berufskraftfahrer vor der ersten Fahrt).