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TTA – Ausländische Pflegekräfte nach Deutschland

Vermittlung Pflegekräfte

Über den Fachkräftemangel in der Pflege und über die Möglichkeiten, ausländisches Pflegepersonal nach Deutschland zu rekrutieren, wurde an dieser Stelle hinlänglich berichtet. Wie Die Welt berichtet, liegen mittlerweile Daten der Bundesagentur für Arbeit (BA) vor, nach denen sich der prozentuale Anteil ausländischer Pflegekräfte (Altenpflege) in deutschen Pflegeeinrichtungen verändert. Während 2013 die Zahl der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten mit deutschem Pass nur um 5,1 Prozent anstieg, stieg im gleichen Zeitraum die Zahl der EU-Ausländer um 19,8 Prozent an. Den Großteil der 19,8 Prozent stellen spanische Pflegekräfte, die aufgrund der Arbeitsmarktkrise in Spanien seit dem Jahr 2012 vermehrt nach Deutschland auswandern. Unter den sozialversicherungspflichtig beschäftigten Altenpflegern aus Drittstaaten betrug der Zuwachs 13,5 Prozent, so dass sich das Verhältnis von deutschen und nicht-deutschen Pflegekräften verändert. Vor allem in ländlichen Gebieten fällt es den Personalabteilungen schwer, Personal mit deutschem Pass zu rekrutieren, so dass Pflegeeinrichtungen zunehmend ihr Pflegepersonal aus dem europäischen Ausland oder aus Drittstaaten rekrutieren.

In der Berufsgruppe der Krankenpfleger, Rettungsdienstmitarbeiter und Geburtshelfer hat die Beschäftigung von EU-Ausländern etwas geringer zugenommen. Hier verzeichnet die Bundesagentur für Arbeit einen Zuwachs von 12,6 Prozent und von Ausländern aus Drittstaaten ein Plus von 5,0 Prozent. Die Beschäftigung von deutschen Staatsbürgern legte im Vergleichszeitraum um 1,3 Prozent zu. Über alle Berufsgruppen hinweg ist das Beschäftigungsplus unter Drittstaaten-Ausländern mit 2,5 Prozent deutlich geringer. Unter EU-Ausländer betrug es 11,7 Prozent, unter den sozialversicherungspflichtig Beschäftigten mit deutschem Pass betrug es 0,7 Prozent.

Die Zahl ausländischer Pflegekräfte nimmt prozentual zu. Es lässt sich aber auch beobachten, dass die Anzahl an Pflegekräften mit deutschem Pass zunimmt, nur eben geringer: der Gesundheitssektor boomt. Der Boom schlägt sich in der steigenden Anzahl an sozialversicherungspflichtig Beschäftigten nieder und kann derzeit nur durch die Rekrutierung ausländischer Pflegekräfte kompensiert werden. Der in Berlin und Granada ansässige Personaldienstleister TTA Personal GmbH hat hierzu ein Vermittlungskonzept erstellt, um spanische Fachkräfte in den deutschen und Schweizer Arbeitsmarkt zu integrieren.

TTA – Personalbedarf Gesundheits- und Krankenpfleger

Vermittlung Pflegekräfte

Durch die weit in die Gesellschaft hineinreichenden Entwicklungen in der Pflege interessieren sich immer weniger Menschen für den Beruf der Pflegefachkraft. Neben weniger werdenden Berufseinsteigern leidet die Profession an einem weiteren Problem: Die bereits 1997 veröffentlichte Studie von Becker und Meifort kommt zu dem Ergebnis, dass nach fünf Jahren nur noch 20% der ausgebildeten Altenpfleger/innen in ihrem Beruf tätig sind. Weitere 20% sind in einen anderen Beruf gewechselt, 10% haben ein Studium aufgenommen und 50% haben die Berufstätigkeit entweder aufgegeben oder sind erwerbslos geworden. Somit zählt die Berufsgruppe der Altenpfleger/innen zu derjenigen, die am frühesten aus ihrem Beruf ausscheidet.

Auch wenn sich die Situation in der Berufsgruppe der Gesundheits- und Krankenpfleger/innen etwas besser darstellt – hier geht man von einem durchschnittlichen Berufsausstieg nach sieben Jahren aus – prägen Begriffe wie Pflegenotstand oder Fachkräftemangel die öffentliche Diskussion. Wenn man der Argumentation des Geschäftsführers Bernd Meurer vom Bundesverband privater Anbieter sozialer Dienste BPA folgt, kommen auf drei freie Stellen ein/e Bewerber/in, was einen Fachkräftemangel in der Pflege von bis zu 120.000 Personen in der Bundesrepublik Deutschland bedeuten würde. Allerdings wird außer Acht gelassen, dass viele Pflegebedürftige zu Hause von Familienangehörigen gepflegt würden.

Überträgt man den Begriff des Fachkräftemangels auf naturwissenschaftliche Berufe, kommt Karl Brenke vom Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung zu folgender Schlussfolgerung: „Für einen aktuell erheblichen Fachkräftemangel sind in Deutschland kaum Anzeichen zu erkennen. Dies ergibt sich sowohl aus der aktuellen Entwicklung auf dem Arbeitsmarkt als auch aus der Situation bei der akademischen und betrieblichen beruflichen Ausbildung. Zudem sind die Löhne – ein Indikator für Knappheit auf dem Markt – bei den Fachkräften in den letzten Jahren kaum gestiegen“.

Wenn man Parallelen zu den Pflegeberufen zieht, müsste man zu der Schlussfolgerung kommen, dass ein Fachkräftemangel schon deshalb nicht vorliegen kann, weil die Löhne zu niedrig seien. Jedoch sind die Möglichkeiten in einer durch Kostenbudgetierung gekennzeichneten Gesundheitswirtschaft gering, die Attraktivität durch Lohnanpassung zu steigern. Wenn man sich die Stellenanzeigen im pflegerischen Bereich anschaut, kommt man nicht umhin, einen massiven Fachkräftemangel in der Pflege zu konstatieren.

Das Bundesinstitut für Bevölkerungsforschung spricht daher im Jahr 2013 die Empfehlung aus, den Zuzug von ausländischen Arbeitskräften zu forcieren. Die Wirtschaftskrise in Spanien sorgt für ein starkes Motiv, nach Deutschland auszuwandern. Es finden derzeit große Personalvermittlungen wie in die Rehaklinik von Beelitz statt, wo 25 spanische Pflegekräfte eine Anstellung als Gesundheits- und Krankenpfleger/in gefunden haben.

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TTA – Pflegekräfte in Berlin

Vermittlung Pflegekräfte

Berlin, den 08.09.2014 – Vermittlung von 10 Pflegefachkräften aus Spanien in die Alpenland Gruppe Berlin durch den Personaldienstleister TTA Personal.

Der Fachkräftemangel ist zu einem Problem in den Pflegeeinrichtungen geworden. Händeringend wird nach neuen Möglichkeiten der Fachkräftegewinnung gesucht. Wenn früher Stellenanzeigen ausreichten, um an genügend Personal zu gelangen, sind zunehmend kreative Wege der Personalgewinnung gefragt. Neben der Etablierung von Pflegefachschulen und der Präsenz auf Berufsfachmessen präsentieren sich Pflegeeinrichtungen immer häufiger in Schulen, um früh auf den Beruf des Altenpflegers oder den Beruf des Gesundheits- und Krankenpflegers aufmerksam zu machen. Neben der Werbung im eigenen Land richtet sich der Blick aber zunehmend nach Spanien, das seit Jahren durch die Arbeitsmarktkrise und eine hohe Arbeitslosigkeit von mehr als 50% unter den unter 25-jährigen gekennzeichnet ist.

Der Geschäftsführer Fischer des Berliner Pflegeunternehmens Alpenland hat den Personaldienstleister TTA beauftragt, um an geeignetes Personal aus Spanien zu gelangen. Der Bedarf in Deutschland und die Arbeitslosigkeit in Spanien waren ein starkes Motiv für die Berliner Pflegeeinrichtung. Gewonnen haben beide Seiten: die spanischen Pflegekräfte verfügen über eine tariflich geregelte Arbeit, in der Sie ihre fachlichen und sozialen Kompetenzen anwenden können; das Berliner Unternehmen über motiviertes Personal, das sich durch einen hohen Professionalisierungsgrad auszeichnet. Die Berufsausbildung zum Gesundheits- und Krankenpfleger findet in Spanien an der Universität statt. Die spanischen Pfleger erlangen an den Gesundheitsfakultäten das fachliche Niveau eines deutschen Assistenzarztes.

Die verschiedenen Seniorenresidenzen der Alpenland Gruppe Berlin beschäftigen derzeit mehr als 10 spanische Pflegekräfte, die sich mittlerweile auch sprachlich auf einem hohen Niveau befinden. Und auch in Zukunft denkt der Geschäftsführer der Alpenland Gruppe über die Einstellung weiterer Pflegefachkräfte aus Spanien nach.

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TTA – Anerkennung von spanischem Pflegepersonal

Studium spanische PflegekräfteDer Berufstitel einer spanischen Pflegekraft ist funktional dem deutschen Titel Gesundheits- und KrankenpflegerIn bzw. AltenpflegerIn gleichgestellt. Damit der Titel bei den jeweiligen Landesbehörden anerkannt werden kann, bedarf es der Sprachkompetenzstufe B2 auf Deutsch. Verordnungen hierüber werden von den jeweiligen Landesbehörden und den zuständigen Ministerien erlassen. In der Zeit vor der Anerkennung können die Pflegekräfte bereits als Pflegehilfskraft arbeiten und in Bayern als Fachkraft in Anerkennung.

Das bedeutet für den Freistaat Bayern, dass die spanische Pflegekraft bereits vor der formalen Anerkennung die rechtlichen Voraussetzungen einer Pflegefachkraft erfüllt. Innerhalb von sechs Monaten nach Aufnahme der Beschäftigung muss der Nachweis der deutschen Sprachkompetenzstufe B2 eingereicht werden, andernfalls verliert die Fachkraft in Anerkennung ihren Status als Pflegefachkraft. Es besteht nach der Sechsmonatsfrist die Möglichkeit, den Nachweis über die Sprachkompetenz nachzureichen, so dass die spanische Pflegekraft wieder den Status einer anerkannten Pflegefachkraft erhält. (vgl. hierzu: Bayerisches Staatsministerium für Arbeit und Sozialordnung, Familie und Frauen: Vollzug des Pflege- und Wohnqualitätsgesetzes (PfleWoqG) sowie der hierzu erlas- senen Rechtsverordnung zur Ausführung des Pflege- und Wohnqualitätsgesetzes (AVPfleWoqG) für den Bereich der Pflege, München 10.5.2013, S. 15ff.)

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TTA – Personalvermittlung in der Pflege

Medizinisches PersonalAm 13. und 14.März 2014 fand in der Urania Berlin die Messe „Gesundheit als Beruf“ statt – eine Jobmesse der Gesundheitswirtschaft in Berlin und Brandenburg. Führende Unternehmen und Einrichtungen der Gesundheitswirtschaft stellten ihre Konzepte zur Personalrekrutierung vor, unter ihnen auch TTA Personal.

Neben Informationen über verschiedene Formen der Personalgewinnung und Informationen über Ausbildungs- und Studienangebote lag einer der Schwerpunkte auf der Vermittlung von Pflegekräften. Die Personalvermittlung in der Pflege TTA informierte Interessierte an seinem Stand über den Fachkräftebedarf in Deutschland und über die Rekrutierung von Pflegekräften aus Spanien und erläuterte dabei die Besonderheiten des spanisches Pflegepersonals.

Zudem hielten die Geschäftsführer Vicente Milán und Oliver Nordt einen Vortrag, in dem sie das Konzept von TTA und bereits erfolgreich realisierte Projekte vorstellten. Sie erläuterten während ihrer Unternehmenspräsentation, dass sie als Personaldienstleister die Möglichkeiten der Rekrutierung von spanischem Pflegepersonal kennen und bei der Organisation von Sprachkursen, der Anerkennung der Berufstitel und dem Transfer nach Deutschland behilflich sind. Sie begleiten den gesamten Personalvermittlungsprozess von der Vorauswahl bis zum Arbeitsbeginn der Pflegekräfte in deutschen Unternehmen.

Das Publikum nahm den Vortrag sehr gut auf und reagierte mit positiver Resonanz und interessierten Fragen. 

Personalvermittlung in der Pflege

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TTA – Pflegekräfte aus dem Ausland

Medizinisches PersonalDer Markt für Pflegepersonal ist seit Jahren so leer, dass die meisten Kliniken und Pflegeeinrichtungen keine Stellenanzeigen mehr schalten. Die Not ist so groß, dass vor allem Krankenhäuser alle Register ziehen, um neues Pflegepersonal zu gewinnen. Wenn die Ressource der ausgebildeten Pflegekräfte knapp wird, gibt es verschiedene Möglichkeiten der Gewinnung von Pflegepersonal.

Das Bundesinstitut für Bevölkerungsforschung spricht im Jahr 2013 folgende Empfehlung aus: „Um dem demografisch bedingten Rückgang der Erwerbsbevölkerung entgegenzuwirken, sind mehrere Lösungsansätze denkbar: Der frühere Eintritt in das Erwerbsleben, der spätere Austritt aus der Erwerbsphase, eine Erhöhung der Frauenerwerbstätigkeit sowie der Zuzug von ausländischen Arbeitskräften.“

Es gab immer wieder Initiativen, Pflegekräfte aus dem Ausland zu gewinnen: In den 60er Jahren kamen die Pflegekräfte aus Korea, in den 90er Jahren aus Polen. Nun kommen die Gesundheits- und Krankenpfleger aus dem südeuropäischen Raum: Die Wirtschaftskrise sorgt für ein starkes Motiv, nach Deutschland auszuwandern.

Auch wenn Deutsch als schwierige Fremdsprache gilt, herrscht ein Run auf private und staatliche Sprachschulen: Die Kurse an den Goethe-Instituten und staatlichen Sprachenschulen E.O.I. sind ausgebucht. In ihnen befinden sich ausreisebereite Ärzte und Gesundheits- und Krankenpfleger. Die deutsche Regierung bietet darüber hinaus Eingliederungshilfen für europäische Fachkräfte an. Die Bundesagentur für Arbeit legt das Sonderprogramm MobiPro EU auf, das sich an europäische Fachkräfte aus Engpassberufen wendet, zu denen auch Pflegekräfte und Ärzte gehören. Dem medizinischen Personal ist mittlerweile bekannt, dass Deutschland einen hohen Fachkräftebedarf im Gesundheitssektor aufweist.

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TTA – Attraktivität der Pflegeberufe

Medizinisches PersonalWenn der Anteil Hochbetagter steigt, nehmen Krankheiten wie Demenz und altersbedingte Depressionen zu, die in enger Beziehung zur Hochaltrigkeit stehen. Die Veränderung der Krankheitsbilder, die mit steigendem Aufwand behandelt werden, erhöhen die Verweildauer in den Krankenhäusern und in den stationären Pflegeeinrichtungen. Diese Tendenz steht jedoch im Widerspruch zum Wirtschaftlichkeitsgebot und der gesetzlich festgeschrieben Kostenbudgetierung im Gesundheitsbereich. Verteilungskämpfe sind die Folge, die sich meist zu Ungunsten der Pflegeberufe gestalten: „Im Krankenhaus sind die Krankenpflegekräfte als das schwächste Glied im Personalbereich anzusehen. Da die Personalkosten im Krankenhaus besonders hoch sind, werden weitere Personaleinsparungen von Seiten der bürokratisch-orientierten Krankenhausverwaltungen insbesondere den pflegerischen Bereich betreffen. Dies verstärkt nicht nur den Personalmangel, sondern der Kostendruck wird die ganze Krankenhausorganisation zu Ungunsten des krankenpflegerischen Bereiches verändern.“ Da in Krankenhäusern bis zu 61% und in Pflegeeinrichtungen bis zu 80% der Gesamtkosten durch das Personal verursacht werden, bleiben nach der Optimierung von Arbeitsprozessen, der Senkung von Fixkosten und dem Einsatz automatisierter Behandlungsverfahren nur noch zwei wirtschaftliche Stellschrauben übrig: Stellenabbau bei gleichzeitiger Absenkung der Vergütung; die Anforderungen an das Personal verdichten sich, so dass weniger Pflegekräfte bei schlechterer Bezahlung einer größer werdenden Anzahl von immer älter werdenden Patienten gegenüberstehen.

Diese Entwicklung bleibt nicht ohne Folgen für die Arbeitszufriedenheit und die Attraktivität der Pflegeberufe. Die Bezahlung stellt dabei einen wesentlichen Einflussfaktor dar. Sie ist der Anreiz für die Wahl bzw. für den Ausstieg aus einem Beruf: „Das Sozialprestige eines Berufes in unserer Gesellschaft wird wesentlich mitbestimmt von der Höhe der Vergütung“. Hinzu kommt ein Wertewandel in Bezug auf die Berufswahl. Die jüngere Generation verfügt über ein verändertes Bildungsverhalten. Sie strebt eine höhere Allgemeinbildung an und wählt Berufe, die diesen Ansprüchen gerecht werden. Die Berufstätigkeit erhält eine sinnstiftende Funktion; die Bedeutung von Freizeit, persönlicher Selbstverwirklichung und materieller Unabhängigkeit wächst; der Begriff der Work-Life-Balance steht stellvertretend für diesen Wertewandel. Wenn man diesen Wertewandel in Beziehungen zu den Entwicklungen im Pflegebereich setzt, muss die Attraktivität der Pflegeberufe im Gesundheits- und Krankenwesen zwangsläufig abnehmen. Bereits im Jahr 1990 werden 2000 Pflegekräfte im Rahmen einer vom Bundesministerium für Arbeit und Sozialordnung in Auftrag gegebenen Studie zu Ihren Arbeitsbelastungen befragt.

Belastungsmerkmal sind unter anderem: unzureichende Personalbesetzung, ungünstige Dienstzeiten, Ausführung pflegefremder Tätigkeiten und niedriger Stellenwert der Krankenpflege in der Gesellschaft. Das gesellschaftliche Bewusstsein von Gesundheit und Medizin wandelt sich und damit die Beziehung zwischen Anbietern und Nachfragern von Gesundheitsdienstleistungen: „Die emanzipatorischen Bedürfnisse des Patienten kollidieren mit der Intensität der pflegerischen Arbeit im Krankenhaus. Der gesellschaftliche Wertewandel und die Individualisierung der Lebenslagen verändert die Anspruchshaltung an die öffentlichen Leistungen des Gesundheitssystems. Der Patient erwartet ein umfassendes Eingehen auf seine physischen und psychischen Bedürfnisse. Diese ganzheitliche Versorgung erscheint für einen Großteil der Patienten als eine selbstverständliche pflegerische Gegenleistung, für die er im Rahmen eines wertorientierten Sozialversicherungssystems bezahlt hat.“

Die Vorstellungen von Behandlung und Pflege als einer wertorientierten Dienstleistungen widerspricht der Kostenbudgetierung in der Gesundheitsversorgung. Die Erwartungshaltung, dass BeitragszahlerInnen in den Behandlungs- und Pflegezentren eine „hotelähnliche Versorgung“ erhalten, muss zwangsläufig zu Enttäuschungen führen, für die häufig die Pflegekräfte verantwortlich gemacht werden.

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