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Kolumbianer in Hamburg

Hamburg, 28.01.2020. Von der Öffentlichkeit fast unbemerkt kommen Südamerikanische Pflegekräfte nach Deutschland. Und das nicht erst seit den letzten Initiativen des Bundesgesundheitsministers. In den Augen von südamerikanischen Pflegern ist Deutschland attraktiv. Hier findet man Arbeitsbedingungen, von denen man in Kolumbien nur träumen kann: dreimal soviel Urlaub, die dreifache Bezahlung und ein besserer Personalschlüssel. Beste Voraussetzungen, um das so dringend benötige Pflegepersonal aus Kolumbien zu holen, einem Land, das auf ein anerkanntes Studium zurückgreifen.

Deutschland bietet gute Arbeitsbedingungen

Die Firma TTA besuchte vergangenen Oktober südamerikanische Pflegekräfte in Hamburg. Die Personalvermittlung aus Berlin traf zwei Kolumbianer und zwei Venezolaner. Jhonathan sprach von guten Arbeitsbedingungen in Deutschland. Besonders hob er hervor, dass der Beruf der Pflegekraft besser anerkannt sei als in seinem Heimatland. Es ist aber nicht nur das Geld. Es sind die besseren Arbeitsbedingungen und die Organisation. Er fühlt sich sicher und wohl in seiner neuen Umgebung. Jhonathan hat sich gut eingelebt. Neben ihm sprach die Venezolanerin Lorena über ihren Beruf. Der der menschliche Umgang in der Pflege sei ihr wichtig. Nicht nur das medizinische, sondern die Bedürfnisse der Patienten müsse man berücksichtigen und in den Vordergrund stellen.

Südamerikanische Pflege sind beliebt

Südamerikanische Pflegekräfte kommen gut in Deutschland an. Sie sind sehr beliebt bei den Patienten, da sie einen menschlichen Umgang pflegen, ein Lächeln auf den Lippen haben und zu Scherzen aufgelegt seien. Das Leben sei manchmal schwierig, vor allem wenn man krank sei, so die Venezolanerin Shirley. Da sei es wichtig, dass man den Patienten unterstütze und ihn in seinen Bedürfnissen ernst nehme. Hector, ihr Ehemann, stimmt ihr zu und ergänzt: „dadurch, dass wir mehr Zeit in Deutschland haben, können wir uns mehr um die Patienten kümmern“. Der Patientenschlüssel sei besser als in Venezuela. Ein Land, das über eine hervorragende Ausbildung verfügt.

Professionelle Pflege aus Südamerika

Die vier Pflegekräfte arbeiten in einem Intensivpflegedienst. Ein Hamburger Pflegeunternehmen stellte die vier Pflegekräfte vor mehr als zwei Jahren ein. Die Kolumbianischen Pflegekräfte Jhonathan, Lorena, Shirley und Hector arbeiten seitdem an der Seite von deutschen Intensivpflegern. Die Arbeit mache den vieren Spaß, sie können ihren deutschen Kollegen sogar noch etwas beibringen. „Unser Studium hat uns viel gebracht“, so Hector. Die deutschen Kollegen freuen sich neben der Professionalität vor allem über die Freundlichkeit der nicht mehr ganz so neuen Pflegekräfte. Sie bringen neuen Schwung in die Pflege.

Südamerikanische Pflegekräfte in Niedersachsen

Hannover, 21.01.2020: Die Vermittlung aus Südamerika ist eine Erfolgsgeschichte in Niedersachsen. Seit Januar 2020 arbeiten 17 Pflegekräfte aus Südamerika in Springe, Ganderkesee und Cloppenburg.

Seit langem war eine Betreibergesellschaft aus Bremen auf der Suche nach Pflegekräften. Das Bremer Unternehmen VIT betreibt drei Pflegeeinrichtungen in Niedersachsen: „der Markt ist praktisch leergefegt. Sie bekommen kaum noch Pflegekräfte aus Deutschland“, so der Geschäftsführer Clasen. In Kooperation mit dem Berliner Personalvermittler TTA holten die drei Pflegeeinrichtung insgesamt 17 Pflegekräften, die allesamt in Springe, Ganderkesee und Cloppenburg angekommen sind.

Südamerikanische Pflegekräfte in Niedersachsen

Liebevolle Pflege aus Südamerika

Was zunächst als ein Problem erscheint, muss es nicht unbedingt sein. Es hängt immer ein bisschen von der Perspektive und der Herangehensweise ab. In Ganderkesee sind die kolumbianischen Pflegekräfte beliebt, denn sie bringen etwas mit, was viele Bewohner sehr schätzen: Fürsorge und Freundlichkeit. „Auch wenn das mit der Sprache manchmal schwierig ist, kann man sich mit Händen und Füßen verständigen“, so eine Bewohnerin aus Ganderkesee. Man findet in Kolumbien viel „Herzlichkeit“. Und schon nach kurzer Zeit habe man sich aufeinander eingespielt. Das sei viel wichtiger als die Sprache. Hier stimme die Motivation.

kolumbianische Pflegekraft
kolumbianische Pflegekraft

Kolumbien ist voller Pflegekräfte

Während man in Deutschland verzweifelt nach Pflegekräften sucht, gibt es in Kolumbien eine Vielzahl an Pflegekräften, die sich auf eine Beschäftigung in Deutschland freuen. Die Kolumbianischen Pfleger haben fünf Jahre studiert und sind bestens auf den Berufsalltag in Deutschland vorbereitet. Am Anfang habe man immer den Eindruck, dass es schwierig sei, so Clasen, jedoch habe sich gezeigt, dass sich die Pflegekräfte gut einfügen und eine Verständigung sehr wohl möglich sei. Man wüsste auch das professionelle Niveau zu schätzen. So bestätigen alle Pflegeeinrichtungen ein sehr gutes Verständnis von Pflege in Kolumbien und anderen Teilen Südamerikas. Einige Altenpflegerinnen können sogar noch etwas von den Südamerikanern lernen. Die Pflegeeinrichtung zeigt sich demnach sehr zufrieden und kann sich auch in Zukunft vorstellen, auf die Dienste südamerikanische Pflegekräfte zurückzugreifen.

TTA – Personalsuche in Spanien

Personalsuche in SpanienIm Jahr 2014 hat die deutsch-spanische Personalvermittlung TTA Personal GmbH mehr als hundert Fachkräfte an deutsche und Schweizer Unternehmen, Krankenhäuser, Spitäler und Produktionsstätten vermittelt. Durch diese Vermittlungsleistung und durch den allgemeinen Trend, ins europäische Ausland auszuwandern, wächst die Anzahl an spanischen Fachkräften im deutschsprachigen Raum. Seit 2012 sind mehr als 40.000 Fachkräfte nach Deutschland ausgewandert. Auf diesen Trend setzt der Personaldienstleisters TTA, der Firmensitze in Granada/Spanien, in Berlin und in München unterhält. Die breite Aufstellung ist die notwendige Voraussetzung für eine internationale Personalvermittlung, die sich im Geschäftserfolg des Jahres 2014 niederschlägt. Zu einer effektiven Personalvermittlung gehört die Kenntnis beider Märkte. Länderspezifische Kompetenzen, berufsbezogene Besonderheiten und die Unterschiede in den Unternehmenskulturen zählen zu den Faktoren, die der deutsch-spanischen Personalvermittler bei der Personalsuche in Spanien mit einbezieht. Von diesen Faktoren hängt der Erfolg und die Zufriedenheit aller Beteiligten ab, ohne die eine langfristige Einbindung in ein Unternehmen nicht möglich ist. Aufgrund unterschiedlicher Bildungssysteme müssen kreative Wege der Personalsuche gegangen werden, um ein Matching zu erzielen. Neben der Vermittlung in den deutschsprachigen Raum blickt das Unternehmen auf die Vermittlung nach Spanien und in den spanischsprachigen Raum zurück. In einer globalisierten Arbeitswelt befinden sich die Arbeits- und Absatzmärkte der Zukunft nicht nur am heimischen Markt, sondern europa- und weltweit. Die Ausdifferenzierung der Arbeitswelt hat zu einer erhöhten Mobilität geführt. Diese Mobilität ist Teil moderner Unternehmensstrategien, die nicht an den nationalen Grenzen halt machen können. Ein Unternehmen der Zukunft sucht sich strategische Partnerschaften mit internationalen Personaldienstleistern, die Vakanzen mit qualifiziertem, internationalem Personal besetzen können, um die Produktion und den unternehmerischen Mehrwert auch in Zukunft sicherzustellen.

Langjährige Erfahrung und spezifisches Know how haben es dem Team von TTA möglich gemacht, ein umfangreiches Netzwerk aufzubauen, um den deutschen und Schweizer Unternehmen die Vermittlung von hochspezialisierten Fachkräften zu gewährleisten. Die Basis für eine internationale Personalvermittlung ist ein Netzwerk aus Kontakten nach Spanien, Deutschland und in die Schweiz. Ein Teil der Fachkräfte wohnt bereits in Deutschland oder der Schweiz, während sich ein weiterer Teil von Fachkräften (Ingenieure, Pflegekräfte, Ärzte, IT Fachkräfte, LKW-und Busfahrer etc.) in Spanien befindet und sich auf eine Stelle in einem deutschsprachigen Unternehmen vorbereitet.

Deutschkenntnisse, Berufsausbildung und Hochschulabschluss

Nach Aussage der Studie des IAB (Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung) verfügt mehr als die Hälfte der in den letzten Jahren in Deutschland wohnenden Neuzuwanderer über eine Berufsausbildung und/oder über einen Hochschulabschluss, besonders in den medizinischen und technischen Berufsfeldern.

Berufsvorbereitende Sprachkurse, die Fachspezifika mit einbeziehen, sorgen für eine hohe Passgenauigkeit, so dass das vermittelte Personal rasch in die Produktions- und Dienstleistungsprozesse eingebunden werden kann. Die von TTA Personal rekrutierten Fachkräfte sprechen die deutsche Sprache auf einem hohem fachlichen Niveau. Wenn es der Gesetzgeber vorsieht, verfügen die medizinischen Fachkräfte (Fachkrankenpfleger, Krankenpfleger und Ärzte) über das Sprachzertifikat Deutsch B2 des Europäischen Referenzrahmens.

Deutsch-Intensivsprachkurse werden von TTA Personal direkt in Spanien organisiert. Vor Beginn der Sprachkurse ist dem Personaldienstleister die Motivation der Kandidaten wichtig, da sie der Garant für eine langfristige Einbindung in den deutschsprachigen Arbeitsmarkt darstellt. Auf der anderen Seite erhalten die spanischen Fachkräfte einen unbefristeten Arbeitsvertrag. Der Abgleich der Berufsbilder, Formalitäten und die Anerkennung der Berufstitel werden vom Personaldienstleister TTA organisiert, so dass am Ende einer Vermittlung die spanischen Kollegen in rechtlicher Hinsicht ihren deutschen und Schweizer Kollegen gleichgestellt sind.

TTA rekrutiert hochqualifizierte Fachkräfte aus Spanien

Seit dem Jahr 2010 ist TTA auf den deutschen, Schweizer und spanischen Märkten präsent. Der Personaldienstleister vermittelt Ärzte, Pflegekräfte, Ingenieure, Bus- oder LKW-Fahrer und Informatiker aus Spanien an deutschsprachige Unternehmen. Sowohl in Deutschland als auch in der Schweiz herrscht in bestimmten Berufsfeldern ein über die Jahre gewachsener Bedarf an Fachkräften, insbesondere im Produktionswesen, im Gesundheits- und Transportwesen. Gerade für ländliche Unternehmen wird es zunehmend problematischer, qualifiziertes heimisches Personal zu rekrutieren. Andererseits stellen Länder wie die Schweiz und Deutschland für die in Spanien ausgebildeten Fachkräfte ein attraktives Ziel dar: In den wirtschaftlich starken Ländern mit zuletzt steigenden Beschäftigtenzahlen besteht für die oben genannten Berufsgruppen die Möglichkeit, den erlernten Beruf ausüben zu können.

Krankenpfleger, Ingenieure und Busfahrer aus Spanien: sofort einsetzbar

Im Bereich des Gesundheitswesens ist das qualifizierte Personal aus Spanien sowohl in Deutschland als auch in der Schweiz beliebt. Spanische Krankenpfleger haben im Gegensatz zu ihren deutschen Kollegen ein vierjähriges Studium der Gesundheits- und Pflegewissenschaften absolviert und verfügen über ein ausgezeichnetes Fachwissen, das sie mit mehr als 18 Monaten Praktika auch in die Praxis umsetzen können. Die spanischen Ingenieure aus den Branchen der Elektrotechnik, Energiewirtschaft, des Bauingenieurwesen, der Logistik und den Umweltingenieurwissenschaften verfügen über ein nahezu identisches Fachwissen zu ihren deutschen Kollegen und decken daher den Bedarf der deutschsprachigen Unternehmen ab. Das spanische Studium der Ingenieurwissenschaften dauert bis zu fünf Jahren. Der „grado en ingeniería“ ist den deutschen Abschlüssen gleichwertig. Darüber hinaus verfügt das spanische Personal über postgraduale Masterstudiengänge, so dass man auf bestimmte Anforderungsprofile sehr ausdifferenzierte Antworten geben kann. Kennzeichnend für diese  Ingenieure ist die hohe Flexibilität. Neben guten Kenntnissen der englischen und deutschen Sprache besitzen sie die Fähigkeit, sich den Anforderungen des deutschsprachigen Arbeitsmarktes schnellstmöglich anzupassen. Neben dem professionellen Know-How ist die Motivation der entscheidende Faktor, um eine langfristige Einbindung zu garantieren.

Auch die Zukunft spanischer Busfahrer befindet sich im Zentrum Europas. In diesem Berufsfeld klagt die Branche in Deutschland über zunehmende Schwierigkeiten, geeignetes Personal zu finden. Die Anzahl der deutschen und Schweizer Busunternehmen wird größer, die sich im europäischen Ausland umschauen. Da der Ausbildungsstand in Spanien gleich und die dienstleistungsorientierte Mentalität der Spanier bekannt ist, kann man mit diesen Fahrern die steigende Personalnot kompensieren. Die spanischen Busfahrer verfügen dank der im Jahre 2006 eingeführten Richtlinie 2006/126/EG über die gleichen gesetzlichen Bestimmungen wie ihre Kollegen aus Deutschland und der Schweiz. Sie verfügen sowohl über eine Fahrerlaubnis der Klasse D für Busse mit mehr als 8 Plätzen und einem bis zu 750 Kg schweren Anhänger als auch über eine Fahrerlaubnis der Klasse DE für Anhänger über 750 Kg. Bei ihrer Ankunft in Deutschland und der Schweiz sind die spanischen Fahrer sofort einsetzbar. Die Personalsuche in Spanien lohnt sich, wenn man die Dienstleistung eines professionellen Anbieters in Anspruch nimmt. Durch die Erfahrung  des Personaldienstleisters TTA haben sich die Vermittlungskonzepte als alltagstauglich erwiesen. Die deutschen Auftraggeber können von einer hohen unternehmerischen Sicherheit ausgehen, die eine unverzichtbare Bedingung für die Personalsuche in Spanien ist.

TTA – Pflegewissenschaften im europäischen Vergleich

Pflegewissenschaften im europäischen Vergleich

Die Harmonisierung der Pflegeberufe – und damit einhergehend – der Vergleich zwischen den verschiedenen Ausbildungen und Studiengängen hat eine lange Tradition innerhalb der Europäischen Union. Laut Richtlinie aus dem Jahr 1977 (77/452/EWG) geht es zunächst um die Niederlassungsfreiheit von Freiberuflern. Sie richtet sich an freiberuflich Tätige wie Rechtsanwälte, Mediziner, Architekten und freiberufliche Pflegekräfte. Es heißt: „Diese Tätigkeiten werden sowohl von freiberuflich tätigen Krankenschwestern und Krankenpflegern als auch von Krankenschwestern und Krankenpflegern im Angestelltenverhältnis oder auch von denselben Personen im Verlauf ihrer beruflichen Laufbahn abwechselnd in der einen oder anderen dieser beruflichen Stellungen ausgeübt. Um die Freizügigkeit dieser Berufstätigen in der Gemeinschaft zu fördern, erscheint es daher notwendig, die Anwendung dieser Richtlinie auf Krankenschwestern und Krankenpflegern im Angestelltenverhältnis auszudehnen.“ (Richtlinie 77/452/EWG, S. 96).

Im Zuge einer zunehmenden Harmonisierung des europäischen Arbeitsmarktes geht die EWG-Richtlinie (89/48/EWG) aus dem Jahr 1989 weiter, da man auf europäischer Ebene erkannt hat, dass der Ausbildungsstandard nicht überall gleich ist, es mitunter erhebliche Unterschiede nicht nur in der Stundenanzahl, sondern auch in der Ausbildungsform gibt. Daher geht es um „eine allgemeine Regelung zur Anerkennung der Hochschuldiplome, die eine mindestens dreijährige Berufsausbildung abschließen.“ Gemeint ist die Harmonisierung von Berufsgruppen unter anderem auch aus der Krankenpflege. In Staaten wie Deutschland oder Österreich ist der Beruf der Pflegefachkraft ein Ausbildungsberuf. In Südeuropäischen Staaten wie Portugal oder Spanien erlangt man den Berufstitel erst nach einem drei- bis vierjährigen Studium. Eine eigens eingesetzte Arbeitsgruppe der europäischen Kommission erarbeitet daher Vorschläge zur gegenseitigen Anerkennung und Harmonisierung der Krankenpfleger und Krankenpflegerinnen. Mindestvoraussetzung für die Anerkennung ist seit 1989 eine Vollzeit-Ausbildung mit mehr als 4.600 Stunden theoretischer und praktischer Ausbildung für die allgemeine Pflege: „Man kann daraus schließen, dass die ‚europäische Krankenschwester‘ für den Bereich der allgemeinen Pflege über eine breit angelegte Qualifikation verfügen soll, die verschiedene Fachgebiete abdeckt, Menschen jeden Lebensalters pflegen können soll und sowohl in stationären Einrichtungen als auch in der häuslichen Pflege tätig werden kann“ (vgl. hierzu: Gerd Dielmann: Pflegeausbildung in Europa – Gleichklang oder Disharmonie)

Seit den 90er Jahren des 20. Jahrhunderts ist eine zunehmende Ausdifferenzierung der Pflegeberufe zu beobachten, die auch innerhalb Deutschlands stattfindet. Neben dem Ausbildungsberuf „Gesundheits- und Krankenpfleger/in“ wird in Freiburg bereits der dreijährige Studiengang Pflegewissenschaften Bachelor of Science angeboten. Sicherlich auch eine Tendenz, die dem Einfluss aus dem südeuropäischen EU-Raum geschuldet ist, wo die Akademisierung der Pflegeberufe frühzeitig begonnen hat und weiter voranschreitet. Das Spanische Studium der Pflegewissenschaften dauert seit 2008 vier Jahre und befindet sich mit durchschnittlich 6.150 Stunden auf europäischem Spitzenniveau. Durch klinische Praktika und der wissenschaftlichen Auswertung weist das spanische Studium eine enge Verzahnung zwischen Theorie, Praxis und Wissenschaft auf. Spanische Pflegekräfte besitzen eine fachliche Kompetenz, die mit dem Schweizer Bachelor of Science in Pflege vergleichbar ist und sich auf der Augenhöhe eines deutschen Assistenzarztes befindet.

TTA – Personalvermittlung von Krankenpflegern

Krankenpfleger Spanien

In Zeiten knapper werdender Pflegekräfte ist die Personalvermittlung von Krankenpflegern in den Fokus der Personalwirtschaft gerückt. Aus Stellenanzeigen und der Etablierung von Berufsfachschulen allein gelingt es nicht mehr, an ausreichend Krankenpflegern zu gelangen. Die Gesundheitswirtschaft boomt mit ihren Wachstumsprognosen für die Bereiche Rehabilitation, Grundversorgung und Altenpflege. Die Wachstumsbremse liegt in der Personalwirtschaft und im Mangel an Krankenpflegern. Vielfach müssen Neubauten und die Eröffnung von neuen Stationen und Behandlungsbereichen nach hinten verschoben werden. Kreative Formen der Personalgewinnung sind gefragt.

Einen neuen Weg geht der Personaldienstleister TTA Personal, der sich auf die Vermittlung von spanischen Krankenpflegern spezialisiert hat, die in ihrem Herkunftsland keine Perspektive sehen. Die Wahrscheinlichkeit, eine Anstellung in Spanien zu finden, liegt zur Zeit bei 2,3%. Für diejenigen Krankenpfleger, die sich eine berufliche Zukunft in Deutschland und in der Schweiz vorstellen können, organisiert TTA Sprachkurse und wählt aus den Sprachschüler/innen Krankenpfleger für deutsche und schweizer Krankenhäuser und Spitäler aus. In berusfvorbereitenden Sprachkursen erlangen die Pfleger die Sprachkompetenzstufe B2, die Voraussetzung für das Anerkennungsverfahren in der Schweiz und in Deutschland ist. Nachdem die Anerkennung abgeschlossen ist, arbeiten die spanischen Krankenpfleger als examinierte Fachkräfte.

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TTA – Pflegekräfte in Berlin

Vermittlung Pflegekräfte

Berlin, den 08.09.2014 – Vermittlung von 10 Pflegefachkräften aus Spanien in die Alpenland Gruppe Berlin durch den Personaldienstleister TTA Personal.

Der Fachkräftemangel ist zu einem Problem in den Pflegeeinrichtungen geworden. Händeringend wird nach neuen Möglichkeiten der Fachkräftegewinnung gesucht. Wenn früher Stellenanzeigen ausreichten, um an genügend Personal zu gelangen, sind zunehmend kreative Wege der Personalgewinnung gefragt. Neben der Etablierung von Pflegefachschulen und der Präsenz auf Berufsfachmessen präsentieren sich Pflegeeinrichtungen immer häufiger in Schulen, um früh auf den Beruf des Altenpflegers oder den Beruf des Gesundheits- und Krankenpflegers aufmerksam zu machen. Neben der Werbung im eigenen Land richtet sich der Blick aber zunehmend nach Spanien, das seit Jahren durch die Arbeitsmarktkrise und eine hohe Arbeitslosigkeit von mehr als 50% unter den unter 25-jährigen gekennzeichnet ist.

Der Geschäftsführer Fischer des Berliner Pflegeunternehmens Alpenland hat den Personaldienstleister TTA beauftragt, um an geeignetes Personal aus Spanien zu gelangen. Der Bedarf in Deutschland und die Arbeitslosigkeit in Spanien waren ein starkes Motiv für die Berliner Pflegeeinrichtung. Gewonnen haben beide Seiten: die spanischen Pflegekräfte verfügen über eine tariflich geregelte Arbeit, in der Sie ihre fachlichen und sozialen Kompetenzen anwenden können; das Berliner Unternehmen über motiviertes Personal, das sich durch einen hohen Professionalisierungsgrad auszeichnet. Die Berufsausbildung zum Gesundheits- und Krankenpfleger findet in Spanien an der Universität statt. Die spanischen Pfleger erlangen an den Gesundheitsfakultäten das fachliche Niveau eines deutschen Assistenzarztes.

Die verschiedenen Seniorenresidenzen der Alpenland Gruppe Berlin beschäftigen derzeit mehr als 10 spanische Pflegekräfte, die sich mittlerweile auch sprachlich auf einem hohen Niveau befinden. Und auch in Zukunft denkt der Geschäftsführer der Alpenland Gruppe über die Einstellung weiterer Pflegefachkräfte aus Spanien nach.

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TTA – Vermittlung von Pflegekräften in Köln

Vermittlung Pflegekräfte KölnDer Personaldienstleister TTA vermittelt spanische Pflegekräfte nach Nordrhein-Westfalen (Köln – Düsseldorf). Hier treffen die spanischen Pflegekräfte auf einen großen Fachkräftebedarf einerseits und auf eine spanische Gemeinde, die seit den 60er Jahren in diesem Bundesland fest verankert ist. Die Personalvermittlung von TTA hat Kontakte nach Köln und Düsseldorf aufgebaut und kann schnell auf einen Personalbedarf nach spanischen Pflegekräften reagieren.

Der Schwerpunkt der Vermittlung besteht aus der Selektion von Pflegepersonal in Spanien und der Organisation von Sprachkursen. Mit der Sprachkompetenz B2, was gleichzeitig die Voraussetzung für die Anerkennung in Nordrhein-Westfalen ist, kommen die Pflegekräfte in Köln und Düsseldorf an und können sofort als Pflegefachkraft eingesetzt werden.

Da die spanischen Pflegekräfte auf ein ausgeprägtes kulturelles spanisches Leben in Köln und Düsseldorf stoßen, gelten Arbeitsplätze in diesen Städten als besonders attraktiv. Der Personaldienstleister TTA organisiert die Vermittlung von spanischen Pflegekräften mitsamt der Anerkennung in Nordrhein-Westfalen.